@incollection{Kleinschmidt2018, author = {Kleinschmidt, Julia}, title = {Streit um das »kleine Asyl«. »De-Facto-Fl{\"u}chtlinge« und Proteste gegen Abschiebungen als gesellschaftspolitische Herausforderung f{\"u}r Bund und L{\"a}nder w{\"a}hrend der 1980er Jahre}, booktitle = {Den Protest regieren. Staatliches Handeln, neue soziale Bewegungen und linke Organisationen in den 1970er und 1980er Jahren}, editor = {Jaeger, Alexandra and Kleinschmidt, Julia and Templin, David}, publisher = {Klartext}, address = {Essen}, pages = {231 -- 258}, year = {2018}, abstract = {Im Jahr 1983 gew{\"a}hrte die Heilig-Kreuz-Gemeinde im Berliner Bezirk Kreuzberg mehreren pal{\"a}stinensischen Gefl{\"u}chteten Kirchenasyl, um deren Abschiebung zu verhindern. Diesem Beispiel folgten bald weitere Westberliner Gemeinden beider Konfessionen, und bis 1988 schlossen sich insgesamt 35 Kirchen in der Initiative »Asyl in der Kirche« zusammen. Auf diesem Weg versuchten sie, vor allem »De-Facto-Fl{\"u}chtlinge« vor der Abschiebung in den Libanon zu bewahren. Dies waren die ersten F{\"a}lle von Kirchenasyl in der Bundesrepublik bzw. Westberlin. Sie lieferten den Auftakt f{\"u}r die Entstehung der selbsternannten {\"o}kumenischen »Kirchenasylbewegung«. Dieser Zusammenschluss aus sowohl evangelischen als auch katholischen Gemeinden stellt einen signifikanten Akteur in der Migrationspolitik seit den 1980er Jahren dar und orientierte sich an internationalen Vorbildern aus den USA, den Niederlanden und der Schweiz.}, language = {de} }