@misc{Assmann2021, author = {Assmann, Aleida}, title = {Ping Pong in der Mitte Berlins. Imperialer Glanz und koloniales Elend}, series = {Dossier: Restitution und Postkolonialismus. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Debatten der Gegenwart}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeitgeschichte online}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2219}, year = {2021}, abstract = {Zur Bonn-Nostalgie Westdeutschlands geh{\"o}rte die Anh{\"a}nglichkeit an das Provisorium der Nachkriegszeit, verbunden mit der Absage an staatliche Symbole und internationale politische Verantwortung. Nach dem Umzug nach Berlin kam die Prussifizierung der deutschen Nation. Sie fand ihr Sinnbild in der Rekonstruktion des Schlosses in der Hauptstadt. Von 2013 bis 2020 konnten sich die Berliner allm{\"a}hlich auf die neue Kulisse einstellen. Zuvor, von 2006-2008 konnte man sich vom Palast der Republik verabschieden. Der Abbau dauerte fast drei Jahre, weil das Geb{\"a}ude aufgrund seiner hohen Asbestbelastung nicht einfach weggesprengt werden konnte. Mit dem Palast der Republik verschwand mit der DDR Geschichte auch der historische Ort, an dem 17 Jahre zuvor die deutsche Einheit beschlossen wurde.}, language = {de} }