@misc{Gordeeva2021, author = {Gordeeva, Daria}, title = {Tschernobyl. Ein umk{\"a}mpftes Terrain. Erinnerung zwischen den Fronten: Die US-britische Serie Chernobyl und der russische Kinofilm Tschernobyl 1986}, series = {Dossier: Streaming history. Ein Dossier {\"u}ber Geschichtsinszenierungen und serielles Erz{\"a}hlen}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeitgeschichte online}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2504}, year = {2021}, abstract = {Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl ersch{\"u}tterte im Mai 2019 die Welt ein zweites Mal. Die Miniserie Chernobyl[1] rief den Reaktorunfall, der sich am 26. April 1986 nahe der ukrainischen Stadt Prypjat ereignete, ins Ged{\"a}chtnis und fesselte bei Sky und HBO ein Rekordpublikum an die Bildschirme. Im Westen erntete die britisch-amerikanische Produktion reichlich Lob und Preise - in Russland dagegen stieß die Serie auf teils harte Kritik. Politiker*innen und Medien bezeichneten sie als US-Propaganda, forderten ein Verbot und warfen den Filmemacher*innen vor, den sowjetischen Machtapparat zu diffamieren. Am Beispiel der US-britischen Serie Chernobyl und des russischen Kinofilms Tschernobyl 1986 zeigt der Beitrag, wie an den ehemaligen Fronten des Kalten Krieges um die „richtige" Geschichtsdeutung gek{\"a}mpft wird.}, language = {de} }