@misc{Hartmann2023, author = {Hartmann, Reiner}, title = {M{\"u}nchner Illustrierte Presse (1923 bis 1933): von Otto A. Hirth bis Stefan Lorant}, publisher = {ZZF - Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung: Visual History}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2531}, year = {2023}, abstract = {Das Blatt mit den großen Namen seiner Bildberichterstatter und dem Ruf seines letzten Chefredakteurs in der Weimarer Republik Stefan Lorant gilt bis heute als Keimzelle des modernen Bildjournalismus. Angaben zur Zeitschrift und zu ihrer Redaktion sind oft unvollst{\"a}ndig oder falsch, in der nationalen und internationalen bildjournalistischen Literatur lebt sie jedoch best{\"a}ndig fort. Der Fotojournalist Tim N. Gidal pr{\"a}gte ein bis heute m{\"a}chtiges Narrativ: „Die Photoreportage hatte 1929 bei der M{\"u}nchner den entscheidenden Schritt zu einem klar umrissenen Selbstverst{\"a}ndnis getan. Dasselbe gilt f{\"u}r den Photojournalismus als Ganzes." Der moderne Bildjournalismus begann nicht dort, wo Gidal und Lorant den „Paukenschlag" h{\"o}rten. Es entwickelte sich in der Forschung ein realit{\"a}tsn{\"a}heres prozessuales Verst{\"a}ndnis zu dessen Professionalisierung, die sich auf viele Beitr{\"a}ge berufen kann. Auch gingen die Untersuchungen zeitlich und r{\"a}umlich {\"u}ber nationale Fokussierungen hinaus. Geblieben ist der Ruf der „M{\"u}nchner Illustrierte Presse", obwohl die Zeitschrift - abgesehen von den subjektiven Werturteilen Gidals und Lorants - wenig untersucht worden ist. Wurde die Illustrierte im Jahr 1929 wirklich aus einem „statischen […] etwas provinziell […] in ihrer Aufmachung noch phantasielosen" Dasein gef{\"u}hrt? Und wie w{\"u}rde ein Vergleich mit der auflagenst{\"a}rkeren „Berliner Illustrirte Zeitung" ausfallen?}, language = {de} }