@misc{Kol{\´a}ř2018, author = {Kol{\´a}ř, Pavel}, title = {Kultur und Macht im Vorfeld des Prager Fr{\"u}hlings. Eine komplizierte Beziehung}, series = {Dossier: Der Prager Fr{\"u}hling nach 50 Jahren}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeitgeschichte online}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2574}, year = {2018}, abstract = {Oft wird behauptet, der Prager Fr{\"u}hling sei nicht durch die Parteif{\"u}hrung von oben in Gang gesetzt worden, sondern durch die Intellektuellen des Landes, also eher von unten. Anders als in Ungarn 1956, in Polen 1980-81 oder die Perestroika in der UdSSR seit Mitte der 1980er Jahre, so die These, sei der Prager Fr{\"u}hling durch kritische WissenschaftlerInnen und K{\"u}nstlerInnen initiiert worden. Es ist wichtig, dieses Narrativ, nach dem es vor allem die kreativen K{\"o}pfe waren, die die Macht herausgefordert haben, in einem gr{\"o}ßeren Kontext zu betrachten. Zwar wurde im Verlauf der stalinistischen Aufbauphase der 1950er Jahre in der Tschechoslowakei haupts{\"a}chlich die Arbeiterklasse gef{\"o}rdert, gleichzeitig verbesserten sich jedoch auch Status und materieller Wohlstand vieler Intellektueller, vor allem der SchriftstellerInnen.}, language = {de} }