@book{Lindner-Elsner2023, author = {Lindner-Elsner, Jessica}, title = {Von Wartburg zu Opel. Arbeit und Ungleichheit im Automobilwerk Eisenach 1970-1992}, publisher = {Wallstein Verlag}, address = {G{\"o}ttingen}, isbn = {978-3-8353-5486-9}, doi = {10.46500/83535486}, series = {Geschichte der Gegenwart}, number = {33}, pages = {483}, year = {2023}, abstract = {In der Arbeitswelt der DDR bestanden markante soziale Ungleichheiten, die sich mit der Vereinigung versch{\"a}rften. Die Gesellschaft der DDR war stark {\"u}ber die Arbeit im Betrieb organisiert, die wesentlich zur »Vergesellschaftung« beitrug. Da Betriebe das soziale und materielle Leben organisierten, pr{\"a}gten sie auch soziale Ungleichheit, obwohl sich die DDR als egalit{\"a}re Gesellschaft verstand. Jessica Lindner-Elsner untersucht am Beispiel des VEB Automobilwerk Eisenach, das den Wartburg baute, wie sich Arbeitsbedingungen und soziale Ungleichheit wandelten. Dies zeigt sie f{\"u}r die Kernbelegschaften und vulnerable Arbeiter:innen wie etwa Strafgefangene, Menschen mit Behinderungen und Ausl{\"a}nder. Sie waren gegen{\"u}ber Mitarbeiter:innen in Normalarbeitsverh{\"a}ltnissen benachteiligt. Deutlich wird zudem die Ungleichbehandlungen von Frauen, die aufgrund fortbestehender Rollenverteilungen weniger flexibel auf Arbeitsanforderungen regieren konnten. Die Autorin fragt, wie solche Benachteiligungen im planwirtschaftlichen System entstanden. Ebenso zeigt sie, wie sich die Muster sozialer Ungleichheit im {\"U}bergang zur Marktwirtschaft ver{\"a}nderten, als das Automobilwerk durch die Treuhandanstalt abgewickelt wurde und mit Opel in Eisenach ein neuer Hersteller {\"u}bernahm.}, subject = {Deutschland (DDR)}, language = {de} }