@book{OPUS4-2694, title = {Internationale Solidarit{\"a}t. Globales Engagement in der Bundesrepublik und der DDR}, editor = {B{\"o}sch, Frank and Moine, Caroline and Senger, Stefanie}, publisher = {Wallstein Verlag}, address = {G{\"o}ttingen}, isbn = {978-3-8353-3208-9}, doi = {10.14765/zzf.dok-2694}, series = {Geschichte der Gegenwart}, number = {18}, publisher = {Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) - Leibniz Centre for Contemporary History Potsdam (ZZF)}, pages = {264}, year = {2018}, abstract = {Ziele und Praktiken der internationalen Solidarit{\"a}t in Ost- und Westdeutschland im Kalten Krieg. Seit den sp{\"a}ten 1960er Jahren entstanden in vielen westlichen L{\"a}ndern zivilgesellschaftliche Initiativen, die Teile der »Dritten Welt« unterst{\"u}tzten. Auch in der Bundesrepublik engagierten sich zahlreiche Solidarit{\"a}tsgruppen f{\"u}r politisch Verfolgte in lateinamerikanischen Diktaturen, gegen die rassistische Ordnung in S{\"u}dafrika oder f{\"u}r den Aufbau sozialistischer Reformprojekte in Nicaragua. In der DDR entstand dagegen eine staatlich initiierte internationale Solidarit{\"a}t. Sie leistete ebenfalls Hilfe vor Ort und basierte auf einer massenhaften Unterst{\"u}tzung. Mitunter entstanden auch hier unabh{\"a}ngige Aktionen. In diesem Buch untersucht eine internationale Autorengruppe die Ziele und Praktiken der internationalen Solidarit{\"a}t in Ost- und Westdeutschland zur Zeit des Systemkonflikts. Die Solidarit{\"a}t fassen sie als grenz{\"u}bergreifende Praxis im Kalten Krieg und betrachten besonders Lateinamerika und das s{\"u}dliche Afrika. Deutlich werden dabei vielf{\"a}ltige transnationale Kooperationen, die {\"u}ber den Menschenrechtsdiskurs hinaus reichten. Ebenso werden die Grenzen vieler Initiativen erkennbar, deren Scheitern und die damit verbundene Entt{\"a}uschung.}, subject = {Deutschland (Bundesrepublik)}, language = {de} }