@misc{Portnov2024, author = {Portnov, Andrii}, title = {Dnipro oder Dnjepr? {\"U}ber die Ortsnamen, die wir w{\"a}hlen, und die Folgen unserer Entscheidungen}, publisher = {ZZF - Leibniz-Zentrum f{\"u}r Zeithistorische Forschung: zdbooks}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2769}, pages = {132 -- 136}, year = {2024}, abstract = {Die moderne westliche Welt bekennt sich bewusst zu Toleranz, zur Achtung lokaler Stimmen, zur Demonstration der Ideale der Gleichheit, auch auf sprachlicher Ebene. Wichtige Elemente dieses Prozesses sind das konsequente 'Gendering', die Betonung der Tatsache, dass der gew{\"a}hlte Begriff die Gruppenidentit{\"a}t nicht verletzt und keine koloniale Optik reproduziert. Wie sieht die deutsche Terminologie in diesem Zusammenhang in Bezug auf die L{\"a}nder Osteuropas aus? In den folgenden Ausf{\"u}hrungen geht es nicht um die Nationalisierung der Geschichte, sondern um die Gefahr von Doppelstandards bei der Wahl der Terminologie und die Bedeutung einer angemessenen Darstellung der historischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine Darstellung, die allen historischen Akteuren Respekt zollt. Und die Komplexit{\"a}t der Geschichte Osteuropas vermitteln und nicht ausblenden will.}, language = {de} }