@article{Kirsch2024, author = {Kirsch, Jan-Holger}, title = {Zu diesem Heft}, journal = {Zeithistorische Forschungen - Studies in Contemporary History}, volume = {20}, number = {3}, publisher = {ZZF - Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen}, address = {Potsdam}, doi = {10.14765/zzf.dok-2827}, pages = {355 -- 359}, year = {2024}, abstract = {»{\"U}ber den Wert eines Buches entscheidet nicht die erste, dar{\"u}ber entscheidet die zweite Lekt{\"u}re«, betont der Soziologe Wolf Lepenies in einer »kleinen Kulturgeschichte der Relekt{\"u}re«. In der Rubrik »Neu gelesen« haben wir mittlerweile 100 Beitr{\"a}ge ver{\"o}ffentlicht. Nicolas Bergs Text {\"u}ber Victor Klemperers »LTI. Notizbuch eines Philologen« (Erstausgabe 1947) hat im vorigen Heft erneut gezeigt, wie ergiebig es ist, der Entstehungs-, Publikations- und Rezeptionsgeschichte {\"a}lterer Werke genauer nachzugehen und sie aus aktuellen Perspektiven neu zu betrachten. Nicht immer sind es solche vielzitierten »Klassiker«, die in dieser Rubrik vorgestellt und diskutiert werden. Eine Relekt{\"u}re verdienen auch B{\"u}cher und Aufs{\"a}tze, die bei ihrer Erstpublikation weniger beachtet wurden, aber im Lichte heutiger Fragen st{\"a}rkere Aufmerksamkeit finden. F{\"u}r die Autor:innen der Beitr{\"a}ge kann »Neu gelesen« eine Wiederbegegnung mit Werken bedeuten, die sie in einer fr{\"u}heren Lebensphase schon einmal intensiv studiert haben; es k{\"o}nnen jedoch auch Reflexionen {\"u}ber Publikationen sein, bei denen die Neulekt{\"u}re eine pers{\"o}nliche Erstbegegnung ist. In jedem Fall hat sich die Rubrik als so anregend erwiesen, dass wir sie selbstverst{\"a}ndlich fortsetzen werden - im aktuellen Heft nun gleich mit vier Beitr{\"a}gen.}, language = {de} }