Generation, Generationalität, Generationenforschung

  • Der Beliebtheit generationeller Vergemeinschaftungen stehen forschungspraktische Unebenheiten gegenüber, wenn „Generation” nicht mehr nur als Selbstthematisierungsformel, sondern auch als analytische Kategorie dient. Gerade die begriffliche Unschärfe verweist darauf, wie wichtig es ist, danach zu fragen, was die Rede von den „Generationen” in den Blick bekommt, was sie vernachlässigt oder sogar überdeckt. In einer aktuell überarbeiteten und ergänzten Version 2.0 zeigt Ulrike Jureit, welche theoretischen Unwägbarkeiten damit verbunden sind, wenn der kollektive Selbstentwurf nicht allein als Ausdruck eines gesellschaftlichen Erfahrungswandels gedeutet wird, sondern gruppenspezifische Selbstinszenierungen zum zentralen Erklärungsfaktor für bestimmte politische, soziale oder ökonomische Umbrüche werden.

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Metadaten
Author:Ulrike Jureit
URL:http://docupedia.de/zg/jureit_generation_v2_de_2017
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok.2.1117.v2
Document Type:Docupedia Article
Language:German
Date of Publication (online):2017/08/09
Release Date:2018/02/16
Tag:Begriffe; Forschungsfelder
Edition:Version 2.0
Chronologisch:20. Jahrhundert
Regional:ohne regionalen Schwerpunkt
Thematisch:Soziales
Begriffe
Biographie
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