Luftbildfotografie im Ersten Weltkrieg

  • Der Erste Weltkrieg ist auch ein Krieg der Bilder, genauer: ein Krieg, in dem erstmals das Medium der Fotografie massenhaft eingesetzt wurde. Schon der „begeisterte“ Abmarsch der deutschen Truppen Anfang August 1914[1] wurde in unzähligen Aufnahmen dokumentiert. Dabei war die Bildberichterstattung stark der Zensur unterworfen. Alle Kriegsparteien hatten zu Beginn oder während des Kriegs eigene Presse- oder Propagandabüros eingerichtet. Die Kriegsberichte und die Fotografien wurden extrem für propagandistische Zwecke eingesetzt; viele Bilder von der angeblichen Front waren zudem gefälscht bzw. in der Heimat nachgestellt worden. Der Krieg war also auch zu einem Medienkrieg geworden. Andererseits blieben die Kriegsaufnahmen nicht mehr auf Bildjournalisten, Fotografen und Propagandaabteilungen beschränkt. Einige Soldaten besaßen inzwischen Kleinbildkameras und dokumentierten ihre Kriegserlebnisse mit eigenen Fotoapparaten.

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Metadaten
Author:Wilhelm Füßl
URL:https://www.visual-history.de/2014/03/11/luftbildfotografie-im-ersten-weltkrieg/
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1285
Publisher:ZZF - Centre for Contemporary History
Place of publication:Potsdam
Document Type:Online Publication
Language:German
Year of Completion:2014
Date of first Publication:2014/03/11
Release Date:2019/01/25
ZZF Topic-Classification:Fotografie
Krieg
ZZF Regional-Classification:ohne regionalen Schwerpunkt
ZZF Chronological-Classification:1910er
Portal:Visual-History
Licence (German):License LogoClio Lizenz