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Liberale Krisendiagnosen in der Zwischenkriegszeit. Moritz Julius Bonn und Alfred Weber

  • Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs schien eine europäische Neuordnung im Sinne internationaler Zusammenarbeit, gemeinsamer liberaler Werte und demokratischer Regierungsformen greifbar zu sein. Kaum jemand ahnte, wie rasch die ideellen Grundpfeiler des westlichen Modells, die US-Präsident Wilson in seinem 14-Punkte-Plan skizziert hatte, durch multiple Krisen erschüttert würden. Die Situation unterschied sich sehr deutlich von den epochalen Zäsuren der Jahre 1945 oder 1989, als die liberale Ordnung in Westeuropa eine historische Legitimation für sich beanspruchte. Nach 1918 zeichnete sich bald ab, dass kein Spielraum für eine selbstgewisse liberaldemokratische Verortung am „Ende der Geschichte“ vorhanden war. Anstelle einer Rückkehr zum optimistischen Fortschrittsparadigma drohte allenthalben Regression.

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Metadaten
Author:Jens Hacke
URL:https://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2012/4511
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1567
Parent Title (German):Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History
Publisher:ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen
Place of publication:Potsdam
Document Type:Journal Article
Language:German
Date of Publication (online):2012/12/19
Date of first Publication:2012/12/19
Release Date:2019/08/19
Volume Number:9
Issue:3
First Page:477
Last Page:483
ZZF Regional-Classification:Europa
Europa / Westeuropa
Europa / Westeuropa / Deutschland
ZZF Topic-Classification:Politik
Europäisierung
Europäische Integration
Geistes- und Ideengeschichte
Intellectual History
ZZF Chronological-Classification:1920er
1900-1945
Portal:Zeithistorische Forschungen
Zeithistorische Forschungen: Originalbeiträge:3 / 2012 Antiliberales Europa
Licence (German):License LogoZZF - Clio Lizenz