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    <title>https://zeitgeschichte-digital.de/doks</title>
    <description>OPUS documents</description>
    <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:08:48 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 15 Dec 2025 12:08:48 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Hilfe für Gewaltregime? Die bundesdeutsche Militärkooperation mit Ruanda (1962–1994)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2938</link>
      <description>Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland nehmen alle Bundesregierungen für sich in Anspruch, eine auf Frieden ausgerichtete Politik zu verfolgen. In Zeiten des Ost-West-Konflikts unterstützten sie in Afrika, Asien und Lateinamerika häufig aber auch autokratisch oder diktatorisch regierte Staaten mit fragwürdiger Menschenrechtsbilanz – darunter das seit 1962 unabhängige Ruanda. 1994 ließ dort eine verbrecherische Elite Hunderttausende Tutsi ermorden. Die Bundesregierung hatte die am Genozid beteiligte ruandische Armee zwischen 1978 und 1994 durch eine Bundeswehr-Beratergruppe in Kigali unterstützt. Schon zuvor hatte es Ausrüstungs- und Ausbildungshilfen gegeben. Die Auswertung kürzlich offengelegter Ministerial­akten zeigt allerdings, dass die Bundesministerien weniger an einer Effizienzsteigerung der ruandischen Streitkräfte oder an einer Demokratisierung interessiert waren. In der Logik des Ost-West-Konflikts versuchten sie mit geringen Ressourcen gute Beziehungen zu pflegen und sich Rückhalt für eigene Positionen zu sichern. Aufgrund außenpolitischer Abwägungen hielt die Bundesregierung auch nach 1990 an der Militärkooperation fest. Von der Eskalation zum Genozid wurde sie überrascht.</description>
      <author>Torsten Konopka</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2938</guid>
      <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 12:08:48 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ethnogenese und der Tutsizid in Ruanda. Überlegungen zum kolonialen Erbe mit Blick auf die deutsche Kolonialfotografie</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2797</link>
      <description>Wie die historische Forschung zur deutschen und belgischen Kolonialgeschichte nachgewiesen hat, wurde die „Ethnifizierung“ (oder „Ethnogenese“), die im Zuge der Kolonialisierung zur polarisierenden Trennung von „Hutu“, „Tutsi“ und „Twa“ führte, schrittweise in die ruandischen Mentalitäten eingespeist, wo sie  zur Grundlage der Identifizierung der prospektiven Opfer gemacht wurde. Da Genozide nicht möglich sind, wenn nicht zuvor die Frage nach der Identifizierung der zu Vernichtenden „geklärt“ ist hat die europäische Kolonialgeschichte als Vorgeschichte des Tutsizids zu gelten. Koloniale Akteure aus Deutschland spielten bei diesem Prozess eine Rolle. In der deutschen Kolonialfotografie lässt sich beobachten, dass das koloniale Bestreben, „Ordnung“ in die Begegnung mit der ruandischen Kultur und Gesellschaft zu bringen, ab Ende des 19. Jahrhunderts Eingang in die koloniale Fotografie fand.&#13;
Manche Bilder sind versehen mit Legenden, in denen sich die Ethnifizierung erkennen lässt. Die Anthropologen gingen davon aus, dass sich wissenschaftliche Beweise für die Existenz von drei klar voneinander abgegrenzten „Ethnien“ erbringen ließen. In Wirklichkeit herrschten Spekulationen und grundlegende Missverständnisse bezüglich der demografischen Struktur des fremden Landes vor. Zweifellosigkeiten wurden behauptet, und das in einem Land, mit dem zuvor nicht die geringsten Kontakte bestanden hatten. Es kam zu einer Vielzahl von Missverständnissen und Fehlinterpretationen, die dem kolonialen Überlegenheitsgefühl der deutschen Fotografen geschuldet waren.</description>
      <author>Anne D. Peiter</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2797</guid>
      <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 13:02:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zur Genese des Rechts auf Wahrheit</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2587</link>
      <description>Seit der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1948 beobachten wir einen Prozess der ständigen Erweiterung und Ausdifferenzierung völkerrechtlicher Menschenrechtsnormen. Die Herausbildung des Rechts auf Wahrheit – mitunter auch als Recht auf Wissen firmierend – ist Teil dieses Prozesses. Es handelt sich um ein Konzept, dem vor allem in den neunziger und zweitausender Jahren Aufmerksamkeit zuteil wurde. Es vereint zwei unterschiedliche Ansprüche in sich. Zum einen zielt es darauf ab, dem individuell-psychologischen Bedürfnis von Opfern staatlicher Menschenrechtsverletzungen oder deren Angehörigen einen juridischen Schutz zu gewähren, um ihnen zu ermöglichen, über die Hintergründe des erfahrenen Leids aufgeklärt zu werden und Informationen über das Schicksal jener zu erhalten, die seit der Verhaftung durch staatliche Sicherheitsbehörden verschwunden sind. Gleichzeitig formuliert es auch einen gesamtgesellschaftlichen Anspruch auf eine wie auch immer geartete historische Wahrheit über staatliche Gewaltverbrechen.</description>
      <author>Daniel Stahl</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2587</guid>
      <pubDate>Sun, 30 Jul 2023 14:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Landser-Anekdoten zur Primetime. Das norwegische TV-Dokudrama „Frontkjempere“ löste einen Erinnerungsdiskurs aus</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2510</link>
      <description>Für den staatlichen norwegischen Fernsehsender NRK produzierte der Regisseur Alexander Kristiansen die vierteilige Serie „Frontkjempere“ (dt. die Frontkämpfer). Diese sollte Antworten auf die Frage geben, warum sich unter der deutschen Besatzung tausende Norweger freiwillig für die Waffen-SS rekrutieren ließen. Kurz vor der Erstausstrahlung wurde im April 2021 eine Diskussion um die Darstellung der SS-Veteranen durch die Filmemacher entfacht, als der Historiker Terje Emberland sich öffentlich von seiner Mitarbeit an der TV-Produktion distanzierte. Emberland erklärte in einem deutlichen Statement auf Facebook, „Frontkjempere“ spreche die ehemaligen Waffen-SS-Mitglieder von ihrer Verantwortung frei und reproduziere geschichtsrevisionistische Thesen.</description>
      <author>Carolin von der Heiden</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2510</guid>
      <pubDate>Sat, 01 Jul 2023 09:33:31 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kampf um einen selbstbestimmten Tod. Der jüdische Aufstand im Warschauer Ghetto (1940–1943)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2484</link>
      <description>Am 19. April 2023 jährte sich der Beginn des jüdischen Aufstandes im Ghetto in Warschau zum 80. Mal. Es war die erste Erhebung einer unbewaffneten Stadtbevölkerung gegen die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs. Die deutschen Besatzer hatten das Ghetto (1940–1943) in Warschau für ein Drittel der Stadtbevölkerung am 2. Oktober 1940 mitten im Zentrum in unmittelbarer Nachbarschaft zur katholisch-polnischen Bevölkerung innerhalb eines Gebietes errichtet, das sie als „Seuchensperrgebiet“ bezeichneten. Zwischen dem 22. Juli 1942 und dem 21. September 1942 deportierten die Deutschen und ihre Helfer vom sog. Umschlagplatz in der Stawki-Straße ca. 300 000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem Ghetto in das 100 km von Warschau entfernt und von Feldern umgebene NS-Vernichtungslager Treblinka II. Unter den in Treblinka Ermordeten waren auch deutsche Juden und Jüdinnen, die im März und April 1942 aus mehreren Städten des Deutschen Reiches nach Warschau deportiert worden waren.</description>
      <author>Katrin Stoll</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2484</guid>
      <pubDate>Wed, 14 Jun 2023 07:22:43 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was heißt: Singularität des Holocaust?</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2405</link>
      <description>In der aktuellen Debatte um Holocaust, Kolonialismus und Erinnerung hat Per Leo jüngst angeregt, dass Historikerinnen und Historiker irritierende Fragen stellen sollten. Diesem, wie ich finde, klugen Vorschlag folgend, möchte ich hier diskutieren, ob und inwieweit die Rede von der Singularität des Holocaust angemessen, sinnvoll, erkenntnisfördernd ist. Wie ist sie (in der Bundesrepublik) entstanden, und worin könnte heute ihre Aussagekraft liegen? Müsste die Perspektive nicht erweitert werden? Solche Fragen führen in das Zentrum einer Debatte, die hierzulande seit der Auseinandersetzung vom Frühjahr 2020 um den afrikanischen postkolonialen Theoretiker Achille Mbembe heftig entbrannt ist, dem der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung Felix Klein vorwarf, den Holocaust zu relativieren. Die vor allem in den Feuilletons geführte Debatte verschärfte sich, als der in den USA lehrende Historiker A. Dirk Moses im Mai 2021 mit einem provokanten Essay die deutsche Erinnerungskultur kritisierte: In der Fixierung auf den Holocaust würden die Kolonialverbrechen ausgeblendet. Die Kontroverse um Antisemitismus auf der diesjährigen documenta bildete mit den schrillen Tönen zweifellos den vorläufigen Tiefpunkt dieser Debatte. Nachdenkliche Argumente wie von Micha Brumlik, Sebastian Conrad, Charlotte Wiedemann oder Natan Sznaider scheinen kaum noch Gehör zu finden.</description>
      <author>Michael Wildt</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2405</guid>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 13:13:46 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Was ist „massenhafte Gewalt“? Probleme einer virtuellen Enzyklopädie von Genoziden und Massakern (und Kriegen?)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1872</link>
      <description>Im April 2008 wurde in Gegenwart von Simone Veil, der früheren Präsidentin des EU-Parlaments, an der Pariser Universität Sciences Po eine neue und ambitionierte elektronische Informationsquelle freigeschaltet: die Enzyklopädie über Massengewalt oder „mass violence“, wie der Titel im Englischen heißt (das die bevorzugte Sprache dieser Website ist). Das Projekt ist also noch jung, und so nimmt es nicht wunder, dass es trotz einer fast vierjährigen Vorlaufphase nicht frei von Startproblemen ist. Sie liegen zum Teil im monumentalen, aber noch unzureichend eingelösten Dokumentationsanspruch der Enzyklopädie, vor allem aber in der unscharfen Bestimmung dessen, was dokumentiert werden soll.</description>
      <author>Thomas Kühne</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1872</guid>
      <pubDate>Thu, 03 Sep 2020 17:47:13 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Epochenzäsur 1989/90 und die NS-Historiographie</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1854</link>
      <description>Wie haben sich die Perspektiven auf die NS-Zeit seit 1989/90 verändert? Nach einem knappen Rückblick auf die „historiographische Systemkonkurrenz“ in der Ära des Kalten Krieges werden zunächst wichtige Blickerweiterungen skizziert, die bereits vor 1989/90 einsetzten: die wachsende Aufmerksamkeit für alltagsgeschichtliche Zusammenhänge sowie vor allem für die Verfolgung und Ermordung der Juden. Die Zäsur von 1989/90 brachte für die NS-Forschung einen zusätzlichen Schub, weil sie die Bedeutung von Akteuren in historischen Entscheidungssituationen nachhaltig in den Vordergrund rückte. Der Aufsatz erläutert darüber hinaus drei Stränge der aktuellen NS-Forschung: Ansätze einer integrierten Geschichte, die eine dichotomische Betrachtung von Opfern und Tätern überwinden; die Europäisierung und Globalisierung nicht nur der Erinnerungspolitik, sondern auch der wissenschaftlichen Arbeiten zur NS-Zeit; sowie das übergreifende Phänomen einer verstärkten Medialisierung von Geschichte.</description>
      <author>Michael Wildt</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1854</guid>
      <pubDate>Mon, 31 Aug 2020 12:22:47 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>NS-Forschung und Genozidforschung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1851</link>
      <description>Noch immer liegen NS- und Genozidforschung weit auseinander – und sind zugleich doch eng miteinander verbunden. Denn zum einen bildet der Holocaust für die Genozidforschung bis heute die Matrix der unterschiedlichsten Typologieversuche. Zum anderen gründet die These von der Singularität des Holocaust notwendig, obgleich meist nur implizit auf dem Vergleich mit anderen Massenmorden. Dennoch arbeiten beide Disziplinen bis heute vielfach nebeneinander her. NS-Forscher ignorieren die Forschungsergebnisse zu den übrigen Völkermorden im 20. Jahrhundert weitgehend und perpetuieren damit die Singularitätsthese durch den eigenen eingeengten, überwiegend nationalgeschichtlich-deutschen Horizont. Die zahlreichen Bücher zu Genoziden basieren hingegen oft auf einem Kenntnisstand des Holocaust, der aus den 1970er-Jahren stammt, und beziehen sich damit sich auf eine gänzlich veraltete Matrix, die wiederum die eigenen Schlussfolgerungen verzerrt.</description>
      <author>Jörg Baberowski; Mihran Dabag; Christian Gerlach; Birthe Kundrus; Eric D. Weitz</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1851</guid>
      <pubDate>Mon, 31 Aug 2020 11:58:25 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>„Take the camera in your hands“. Eine filmische Annäherung an die Verbrechen der Roten Khmer</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1667</link>
      <description>Am 26. Juli 2010 verkündete das „Rote-Khmer-Tribunal“ in Phnom Penh ein Aufsehen erregendes Urteil: Kaing Guek Eav, der ehemalige Direktor von Tuol Sleng, des zentralen Gefängnisses der kambodschanischen Staatssicherheit, wurde wegen „Crimes Against Humanity“ zu einer Haftstrafe von 35 Jahren verurteilt. Diese Strafe wurde in Anrechnung der bislang verbüßten Untersuchungshaft und wegen ursprünglich illegaler Inhaftierung auf 19 Jahre reduziert. Unter dem Eindruck heftiger Proteste von Seiten überlebender Opfer des Terrorregimes der Roten Khmer und ihrer Hinterbliebenen legte die Staatsanwaltschaft Mitte August Berufung gegen das Urteil ein. Sie forderte eine weitaus höhere Strafe, die angemessen die Schwere der Taten des inzwischen 67-jährigen Kaing Guek Eav – wegen seiner geringen Körpergröße auch Duch (Khmer: „der Kleine“) genannt – zu berücksichtigen habe. Inzwischen haben auch die Verhandlungen gegen vier weitere noch lebende Hauptverantwortliche der vom kommunistischen Regime der Roten Khmer in den Jahren 1975 bis 1978 verübten Verbrechen begonnen. Mit einer Verspätung von drei Jahrzehnten erfährt der kambodschanische „Autogenozid“ nun eine juristische Aufarbeitung.</description>
      <author>Volker Grabowsky</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1667</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2019 15:51:47 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>A wie Auschwitz, B wie Biafra. Der Bürgerkrieg in Nigeria (1967–1970) und die Universalisierung des Holocaust</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1645</link>
      <description>Im Sommer 1968 wurde der nigerianische Bürgerkrieg durch die Veröffentlichung von Fotos hungernder ‚Biafrakinder‘ zu einem internationalen Medienereignis. Dieser „Bildakt“ bezog einen Teil seiner Wirkungsmacht daraus, dass viele Zeitgenossen die aktuellen Bilder mit Fotografien assoziierten, die während der Befreiung der Konzentrationslager 1945 entstanden waren. Gestützt auf Medienberichte, Publikationen von Aktivisten und Archivmaterial stellt der Aufsatz die Grundzüge der internationalen politischen Kommunikation über Biafra dar und analysiert die Bezüge zur beginnenden kulturellen Erinnerung an den Holocaust. Die Einschreibung Biafras in die Ikonographie des Holocaust ließ eine neuartige Rhetorik des Holocaust-Vergleichs entstehen, durch die sowohl der nigerianische Bürgerkrieg wie auch die Verbrechen des Nationalsozialismus als Genozid sichtbar wurden. Diese Rhetorik erzeugte zwar für kurze Zeit viel Aufmerksamkeit, ging jedoch an der komplexen Realität des Konflikts vorbei. Als sich herausstellte, dass Biafra kein ‚neuer Holocaust‘ war, verloren die Bilder und die dazugehörige Rhetorik des Vergleichs ihre Wirkungsmacht.</description>
      <author>Lasse Heerten</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1645</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Sep 2019 17:35:01 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Reflexionen. Deutsche Übersetzung von Raul Hilbergs englischsprachigem Kapitel X aus "The Destruction of the European Jews. A documented narrative history"</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1378</link>
      <description>Das von dem Politikwissenschaftler Raul Hilberg (1926-2007) verfasste Werk "The Destruction of the European Jews", mit dessen ersten Kapiteln er 1955 an der Columbia University promoviert wurde und das nach langer Verlagssuche schließlich 1961 erschien, gilt heute als einer der wissenschaftlichen Meilensteine bei der systematischen Erforschung des nationalsozialistischen Völkermordes an den europäischen Juden. Im Kapitel X des Buches mit dem Titel "Reflections" präsentiert Hilberg die aus seinem intensiven Quellenstudium von Täterdokumenten hervorgegangenen Thesen von der Prozesshaftigkeit und der administrativen Struktur des Judenmordes. Anfang der 1960er Jahre übersetzte der Berliner Politikstudent Urs Müller-Plantenberg (*1937) dieses Kapitel aus der englischsprachigen Originalausgabe auf eigene Faust ins Deutsche und schickte die Übersetzung an verschiedene westdeutsche Verlagshäuser, um diese auf die Bedeutung des Werkes aufmerksam zu machen und eine vollständige deutsche Übersetzung und Publikation anzuregen. Müller-Plantenbergs Engagement blieb jedoch ohne Ergebnis. Das bislang unveröffentlichte 27seitige maschinenschriftliche Übersetzungsfragment aus dem Privatarchiv Müller-Plantenberg ist damit Teil der schwierigen Publikationsgeschichte des Hilberg-Buches in Deutschland und zeigt zugleich, dass die Anfänge der Holocaustforschung in Deutschland vom Engagement Einzelner ausgingen, die auf vielfältige gesellschaftliche Widerstände und auf Desinteresse in der jungen Bundesrepublik stießen. Erst gut zwei Jahrzehnte nach der Übersetzung des Mittzwanzigers Müller-Plantenberg brachte der Berliner Verlag Olle &amp; Wolter unter dem Titel "Die Vernichtung der europäischen Juden" im Jahr 1982 eine deutsche Ausgabe des Hilberg'schen opus magnum heraus. (René Schlott, 2019)</description>
      <author>Urs Müller-Plantenberg</author>
      <category>preprint</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1378</guid>
      <pubDate>Wed, 05 Jun 2019 08:51:42 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Neue Perspektiven in der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1284</link>
      <description>Am 6. Dezember wird Timothy Snyder der Hannah-Arendt-Preis im Bremer Rathaus verliehen. Sein Buch „Bloodlands. Europe between Hitler and Stalin“, das 2010 in den USA und 2011 in deutscher Übersetzung erschien, hat die Geschichtsschreibung nachhaltig verändert.&#13;
Erstmals hat ein Historiker explizit die Massenmorde des nationalsozialistischen und stalinistischen Regimes in Beziehung gesetzt und jene ostmitteleuropäische Region von Zentralpolen, der Ukraine und den baltischen Staaten bis Weißrussland in den Mittelpunkt gestellt, in der von 1917 bis 1947/48 etwa 14 Millionen Menschen starben, keine Soldaten, sondern wehrlose Zivilisten, Männer, Frauen, Kinder – die „Bloodlands“.</description>
      <author>Michael Wildt</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1284</guid>
      <pubDate>Wed, 13 Mar 2019 15:01:47 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Die Rede Marcel Reich-Ranickis vor dem deutschen Bundestag im Jahr 2012</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1279</link>
      <description>Im Jahr 1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Damit soll an den millionenfachen Mord, an Entrechtung, Verfolgung und Demütigung unter nationalsozialistischer Herrschaft erinnert werden. Das Datum bezieht sich auf die Befreiung der Überlebenden des deutschen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch die Soldaten der Roten Armee. &#13;
Aus diesem Anlass veranstaltet der Deutsche Bundestag jährlich eine Gedenkstunde. Die Gastrednerin in diesem Jahr ist Anita Lasker-Wallfisch, sie ist eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz und wird ihre Rede vor dem Bundestag am 31. Januar 2018 halten.&#13;
&#13;
Als Erinnerung an den Gedenktag hat sich die Redaktion von Zeitgeschichte-online für die Veröffentlichung der Rede Marcel Reich-Ranickis vor dem deutschen Bundestag aus dem Jahre 2012 entschieden. Darin schildert er seine Erlebnisse im Warschauer Ghetto und den Beginn der Deportationen der jüdischen BewohnerInnen des Ghettos in das Vernichtungslager Treblinka.</description>
      <author>Marcel Reich-Ranicki</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1279</guid>
      <pubDate>Mon, 11 Mar 2019 10:03:18 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Starving Hereros. Zur Geschichte einer „Ikone der Vernichtung“</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1318</link>
      <description>Eine schwarz-weiße Fotografie mit neun Personen, die zu einem Gruppenbild versammelt sind: Sieben Personen stehen, zwei sitzen. Alle tragen einen Lendenschurz, der den Blick auf die untergewichtigen, ausgezehrten, geschwächten Körper freigibt. Drei Personen stützen sich mit einem Stock ab, einige tragen Halsketten als Schmuck. Auch Ringe um die Knöchel sind zu sehen. Es ist unklar, ob es sich dabei vielleicht um Eisenketten handelt. Die Blicke sind meist auf den Betrachtenden gerichtet, nur die sitzenden Personen scheinen die Augen geschlossen zu haben. Im Hintergrund sieht man eine karge Landschaft; ein Zelt am rechten oberen Bildrand fällt ins Auge. Weitere Details sind bei näherem Hinsehen erkennbar, ohne den Betrachtenden genauen Aufschluss über die Personen, den Ort oder die Zeit der Aufnahme zu geben. Man ist auf Spekulationen angewiesen: „Afrikaner“, dem Aussehen nach? Der Landschaft zufolge möglicherweise ein Ort im südlichen Afrika. Material und Art der Aufnahme lassen auf einen lange zurückliegenden Entstehungszeitraum schließen.</description>
      <author>Lars Müller</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1318</guid>
      <pubDate>Tue, 22 Jan 2019 15:26:02 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischen "Jahrhundertfälschung" und nationalsozialistischer Vision eines "Jewish revival". Das Protokoll der Wannsee-Konferenz in der revisionistischen Publizistik</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1149</link>
      <description>Das Protokoll der Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942 ist, so der Holocaust- Historiker Peter Longerich, „eines der wichtigsten überlieferten Dokumente zur Planung und Organisation des millionenfachen Mordes an den europäischen Juden durch das NS-Regime“. „Durch dieses Dokument“, so Longerich weiter, „ist die Konferenz am Großen Wannsee als Synonym für den kaltblütigen, verwaltungsmäßig und arbeitsteilig organisierten Massenmord der NS-Zeit in der Erinnerung“.(...)</description>
      <author>Christian Mentel</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1149</guid>
      <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 09:43:37 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Neuere Täterforschung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/243</link>
      <description>Im Zuge der Holocaust-Forschung ab den 1990er-Jahren wandte sich die Geschichtswissenschaft auf breiter Basis den Tätern zu. Frank Bajohr zeigt in seinem Beitrag, dass die sogenannte Neuere Täterforschung aber kein einfacher Königsweg zur Erklärung der NS-Verbrechen ist. Er versteht sie vor allem als Perspektive, die in den letzten Jahrzehnten eine empirische Rekonstruktion des Holocaust aus der Nahperspektive ermöglicht hat. Die Frage, warum jemand zum Täter wurde, lässt sich nicht monokausal beantworten, sondern verlangt eine multiperspektivische Sichtweise. Frank Bajohr plädiert daher dafür, „Täter“ und „Gesellschaft stärker zusammenzudenken“ und mit strukturellen und institutionellen Ansätzen zu kombinieren.</description>
      <author>Frank Bajohr</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/243</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 16:27:29 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Biopolitik, ethnische Säuberungen und Volkssouveränität. Eine Skizze</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/92</link>
      <description>Das 19. Jahrhundert war das Jahrhundert der Nationen – das 20. das des Volkes. Ohne Zweifel liegen beide Begriffe eng beieinander, oftmals scheinen ihre semantischen Felder sogar kongruent zu sein – und doch fallen sie nicht in eins. Mit der Gleichsetzung von Volk und Nation geraten die Differenzen aus dem Blick, die das 20. Jahrhundert in seiner spezifischen Gewalttätigkeit vom 19. unterscheidet.</description>
      <author>Michael Wildt</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/92</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:08:37 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genozid. Genese eines Konzepts</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/179</link>
      <description>Bis vor wenigen Jahren noch konnte der Jurist Raphael Lemkin als ein weitgehend in Vergessenheit geratener Immigrant polnisch-jüdischer Herkunft beschrieben werden. Als Lemkin 1959 in New York City verstarb, war er so mittellos und in Elend geraten, dass das American Jewish Committee sein Begräbnis und seine Bestattung bezahlen musste. Erst 2001 wurde Lemkin der Vergessenheit entrissen, als das Internationale Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien sowie das Ruanda-Tribunal die ersten Urteile für das Verbrechen des Völkermordes fällten.</description>
      <author>Anson Rabinbach</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/179</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:05:14 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Perspektiven und Aufgaben der Genozidforschung. Vom „sozialen Testament“ zum Problem der globalen Historisierung politischer Prozesse. 10 Jahre Institut für Diaspora- und Genozidforschung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/178</link>
      <description>Das Institut für Diaspora- und Genozidforschung konnte am 20. November 2004 mit einem Festakt auf sein 10jähriges Bestehen zurückblicken – ein Anlaß, mittels einer problematisierenden Skizze eine Verortung der Perspektiven der gegenwärtigen Genozidforschung zur Diskussion zu stellen.</description>
      <author>Kristin Platt</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/178</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:05:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Konzentrationslager. Eine internationale Perspektive</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/89</link>
      <description>Die Vorstellung, das Konzentrationslager sei eine das Dritte Reich definierende Institution gewesen, ist zu einem Gemeinplatz über die 1930er Jahre geworden. Dies gilt ebenso für die Annahme, dass die deutschen Lager brutalere Instrumente waren, um Geist und Körper ihrer menschlichen Fracht zu brechen, als jede andere Form der Internierung. 1940 veröffentlichte der ungarische Autor und Journalist Arthur Koestler einen Bericht über seine Erfahrungen als Kommunist und Jude in Le Vernet, einem französischen Konzentrationslager für feindliche Ausländer. Zu seinem Glück wurde Koestler aus dem nahe der spanischen Grenze gelegenen Lager entlassen, bevor die Deutschen eintrafen.</description>
      <author>Richard Overy</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/89</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:05:09 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>The Holocaust and Genocide</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/177</link>
      <description>How does the Holocaust relate to genocide as a concept and an event? This question has caused considerable controversy because scholarly discourse and identity politics cannot be separated neatly. While the term 'genocide' was coined during the Second World War and enshrined in International law in 1948, the Holocaust as a specifically Jewish tragedy did not become an object of consciousness until almost two decades later. Ever since, those highlighting a distinctive experience for European Jewry have sought to separate it from that of other victims of the Nazis as well as other cases of ethnic and racial extermination.</description>
      <author>A. Dirk Moses</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/177</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:04:44 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>„Genozid“. Grenzen und Möglichkeiten eines Forschungsbegriffs – ein Literaturbericht</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/176</link>
      <description>Wissenschaftlich scheint die Tragfähigkeit des Genozidbegriffes erschöpft, ironischerweise nicht zuletzt, weil seine Durchsetzung die Aufmerksamkeit auf das Phänomen massiver Gewalt gelenkt und sich unser Kenntnisstand enorm verbreitert hat. Eben weil wir jetzt so viel mehr wissen, legt er der Forschung Fesseln an. Mit seinen nur scheinbar klaren Vorgaben verstellt er den Blick auf die mitunter doch sehr anders gelagerten Realitäten entgrenzter Gewalt. Lässt man ihn für den wissenschaftlichen Diskurs fallen, könnte man sich endlich zu der Einsicht durchringen, dass Gewaltabläufe auch inkonsistent und kontingent, dass die Handlungen der Opfer, des Auslands eine Rolle spielen können für Entscheidungsprozesse der Täter, und dass nicht immer der Wille entscheidend ist, sondern die Tat.</description>
      <author>Birthe Kundrus; Henning Strotbek</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/176</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:04:05 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Holocaust als „kolonialer Genozid“? Europäische Kolonialgewalt und nationalsozialistischer Vernichtungskrieg</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/175</link>
      <description>This essay critically engages with the current scholarly debate about ‘connecting lines’ and structural  similarities between European colonialism and German National Socialism. Following the recent publication of books on the allegedly genocidal nature of German colonialism and the role of the Herero and Nama wars (1904–07) as a precursor of and model for the German war of extermination in Eastern Europe (1939–45), the essay will critically examine the allegedly ‘exceptional’ character of the German colonial wars within the broader trans-national context of colonial violence. It will be argued that the taboo violation of 1904 was in fact very much in line with common European colonial standards. Furthermore, the essay will critically engage with the question of direct continuities between ‘Windhoek and Auschwitz’, arguing that the German war of annihilation constituted a break with European traditions of colonialism rather than a continuation.</description>
      <author>Robert Gerwarth; Stephan Malinowski</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/175</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:03:06 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Stalins Völkermord? Zu den Grenzen des Genozidbegriffs und den Chancen eines historischen Vergleichs</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/174</link>
      <description>Der Vergleich zwischen Nationalsozialismus und Stalinismus ist so alt wie die beiden Regime selbst. Schon die Zeitgenossen sahen in Hitlerdeutschland und dem ersten sozialistischen Staat in der Sowjetunion nicht nur ideologische Rivalen, sondern auch politische Zwillinge.</description>
      <author>Jörg Ganzenmüller</author>
      <category>bookpart</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/174</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Feb 2014 15:01:50 +0100</pubDate>
    </item>
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