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    <title>https://zeitgeschichte-digital.de/doks</title>
    <description>OPUS documents</description>
    <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/index/index/</link>
    <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 12:33:54 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Mon, 23 Feb 2026 12:33:54 +0100</lastBuildDate>
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      <title>„Das Weite suchen“ – Eine Ausstellung in bildsprachlicher Stringenz</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3007</link>
      <description>„Das Weite suchen“ ist ein genialer Titel, der die Sehnsucht nach Freiheit mit dem Grenzen überwindenden „Abhauen“ verknüpft – eine prägnante Zustandsbeschreibung des für viele Menschen komplizierten Prozesses der erträumten oder tatsächlichen Lebensumstellung vor und nach dem Point of no Return der DDR. Die unter diesen Vorzeichen erarbeitete Ausstellung ist nicht chronologisch aufgebaut, sie stellt vielmehr Fotografinnen und Fotografen, überwiegend mit DDR-Erfahrung, vor, die mit ihren Bildern bestimmte Lebensweisen im Zeitintervall zwischen Staatsbankrott und Übergangsmisere zu thematisieren versuchten. Das Beste an dieser Ausstellung ist, dass man an ihr die psychische und soziale Disposition mehrerer Generationen des Bildpersonals und einen allmählichen, facettenreichen Mentalitätswandel ablesen kann. Das Publikum sieht sich konfrontiert mit den fotografischen Erkundungen des Wendejahrzehnts zwischen 1983 und 1995, in das die Namen der Fotograf:innen, ihre Werke sowie prägnant formulierte Kurztexte in ein einfaches Stellwanddesign integriert werden.</description>
      <author>Christoph Tannert</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3007</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 12:33:54 +0100</pubDate>
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      <title>You Look All the Same to Me. Perspektiven auf die Diane-Arbus-Ausstellung im Berliner Gropius Bau</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3005</link>
      <description>Mit weit aufgerissenen Augen schaut uns das Mädchen an. Aus seinem Blick spricht eine Ernsthaftigkeit, vielleicht auch Traurigkeit, die irritiert, weil das Kind kaum älter als zehn Jahre sein kann. Woher, fragt man sich beim Betrachten der Fotografie, rührt dieser Ernst, welchen traumatischen Erfahrungen mag er geschuldet sein? Fast wirkt es so, als schaue es weniger in die Kamera als in die Zukunft, und man wüsste nur allzu gerne, was aus ihm geworden und wie die Geschichte weitergegangen ist. Geschossen hat das Bild die amerikanische Fotografin Diane Arbus (1923-1971), die gerade mit einer großen Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau geehrt wird. Arbus gilt seit ihrem Freitod als Ikone der modernen Fotografie, bereits in den 1970er Jahren wurde ihr eine epochale Wirkung attestiert. Ihr Werk besteht zu einem großen Teil aus Schwarz-Weiß-Porträts von Unbekannten, die frontal in die Kamera blicken, so ungeheuer eindringlich und melancholisch, dass man sie nicht mehr aus dem Kopf bekommt.</description>
      <author>Niklas Weber</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3005</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 11:15:59 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Helden der Heimkehr. Eine Ausstellung des Berliner Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung zeigt die nationalsozialistische Perspektive auf Flucht und Vertreibung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3002</link>
      <description>Als die „Bremen“ am 30. August 1939, zwei Tage vor dem deutschen Überfall auf Polen, den Hafen von New York verlässt, ist auch der Fotograf Hanns Tschira (1899-1957) mit an Bord. In seinem Buch „Die Bremen kehrt heim. Deutscher Seemannsgeist und deutsche Kameradschaft retten ein Schiff“ schildert (und bebildert) der Bordfotograf das „Husarenstück“ der Flucht über den Atlantik, die von der nationalsozialistischen Propaganda als Triumph gefeiert wird. Der Held von Tschiras Erzählung ist Kapitän Adolf Ahrens (1879-1957), NSDAP-Mitglied seit 1934 und nach dem Krieg Bundestagsabgeordneter der Deutschen Partei (1949-1953). Seit Juli 2025 sind 140 Bilder Tschiras in einer Sonderausstellung des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung und Versöhnung in Berlin zu besichtigen. Gezeigt werden die Fotografien, die Hanns Tschira und seine Assistentin Martha Maria Schmackeit im Januar 1945 von der Flucht der Bewohner des niederschlesischen Dorfes Lübchen gemacht haben. Tschiras Agentur wurde 1943 nach Lübchen evakuiert und versorgte das Propagandaministerium von dort wöchentlich mit Aufnahmen; die Fotografen waren also teilnehmende Beobachter des Flüchtlingstrecks, der nach etwa vier Wochen im Erzgebirge ankam.</description>
      <author>Niklas Weber</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3002</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:25:05 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Grüße aus dem „Stammlokal der Spießbürger“. Eine Kreuzberger Ansichtskartensammlung um 1900 zwischen Medien- und Sozialgeschichte</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2947</link>
      <description>Anlass und Gegenstand dieses Aufsatzes ist eine außergewöhnliche „Sammlung in der Sammlung“. Im Jahr 2022 wurde dem FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum in Berlin ein Nachlass übergeben: das Lebenswerk des Privatsammlers Peter Plewka (1938-2022), der über 5600 historische Ansichtskarten seines Heimatbezirks Kreuzberg zusammentrug. Die Karten stammen aus den Jahren 1890 bis 1945 und zeigen nicht nur touristische Motive, sondern mehrheitlich Fotografien von Hausfassaden, Straßenzügen und Geschäften.</description>
      <author>Jana König; Teresa Schenk</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2947</guid>
      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 12:19:20 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ausstellung „Bizzare Normality“. Über das Leben im ukrainischen Lwiw zwischen Normalität und Krieg</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2930</link>
      <description>Die zwischen April 2023 und April 2025 entstandene Fotoserie des Künstlers Hans Hugo Hoffmann untersucht die Ambiguität des Alltags von Künstler:innen und Kreativen in Lwiw in der Ukraine. Derzeit sind die Fotos im Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) ausgestellt. Die ZZF-Mitarbeiterin und Osteuropa-Historikerin Corinna Kuhr-Korolev sprach mit dem Fotografen über seine Motivation, für dieses Projekt in die Ukraine zu fahren, und darüber, was er außer den Fotos von dort für sich mitgenommen hat.</description>
      <author>Hans Hugo Hoffmann; Corinna Kuhr-Korolev</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2930</guid>
      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 14:38:39 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Räume voller Erinnerungen. Erfahrungsberichte über ein studentisches Interviewprojekt in der brandenburgischen Provinz</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2903</link>
      <description>Im Jahr 2006 eröffnet, bietet das DDR-Geschichtsmuseum im Dokumentationszentrum in der brandenburgischen Kleinstadt Perleberg eine Fülle an Anschauungsmaterial aus und über das Leben in der DDR. Das Pfarrerehepaar Gisela und Hans-Peter Freimark begann bereits in den 1980er-Jahren damit, Objekte zu sammeln, die das politische System aber auch den Alltag der DDR dokumentieren sollen. Insbesondere das oppositionelle Engagement der Freimarks, die sich als Pfarrer und Gemeindehelferin in der DDR entschieden für Frieden und Abrüstung einsetzten und sich somit der SED widersetzten, ist mit zahlreichen Fotos und Gegenständen in der Ausstellung dargestellt.&#13;
&#13;
Vier Studierende der Public History der Freien Universität Berlin und ein zweiköpfiges Filmteam der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe digitalisierten und bewahrten in einem Dokumentations- und Interviewprojekt das Wissen über die Ausstellung des DDR-Geschichtsmuseums in Perleberg.&#13;
&#13;
Insbesondere die Biografie des Pfarrerehepaars Hans-Peter und Gisela Freimark, die die Ausstellung initiierten und bis heute leiten, stand im Mittelpunkt dieses Projektes. Die Projektgruppe wurde von Irmgard Zündorf vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung unterstützt. Gefördert wurde das Projekt durch die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. Im Verlauf der Monate März und April 2020 fanden die Interview- und Dreharbeiten in Perleberg statt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer digitalisierten Führung durch das Museum. Teil II des Projektes befindet sich derzeit in der Realisierung.</description>
      <author>Josephine Eckert; Thomas Köhler; Sophie Lutz; Freya Ziegelitz</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2903</guid>
      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 14:56:31 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Virtuelle Resituierung: Das Projekt »Digital Benin«</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2868</link>
      <description>Wer im Berliner Humboldt Forum nach der »Zukunft der Benin-Bronzen« sucht, stößt auf eine Galerie sprechender Köpfe. Der gleichnamige Saal im Ostflügel des Gebäudes präsentiert als sein zentrales Ausstellungsobjekt eine Reihe von zehn hochkant gestellten, in Augenhöhe angebrachten Monitoren, auf denen neben Hermann Parzinger als Repräsentant der Institution auch ein Vertreter des Königshauses von Benin sowie Kurator:innen und Wissenschaftler:innen aus Deutschland und Nigeria in wohlabgewogenen Statements ihre Sicht auf die Zukunft der umstrittenen Sammlungsobjekte schildern. Immer, wenn eine Person das Wort ergreift, wenden sich die anderen ihr aufmerksam zu.</description>
      <author>Roland Meyer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2868</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 13:10:48 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>In Bewegung versetzt. Forschungen zum Archiv des Kunstethnologen Hans Himmelheber</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2863</link>
      <description>Der Nachlass des deutschen Kunstethnologen und Sammlers Hans Himmelheber (1908–2003) kam aus dem Privatbesitz seiner Familie an das Museum Rietberg Zürich. Ein Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Zürich begleitete die Archivwerdung von Himmelhebers Dokumenten, Filmen, Fotos und Objekten vor allem aus der heutigen Côte d’Ivoire und der Demokratischen Republik Kongo. Die darin reflektierte Wissensproduktion zur Kunst Afrikas wurde multiperspektivisch und translokal untersucht, etwa mit Restudies. Weil Himmelhebers Theorien am Beginn eines Paradigmenwechsels hinsichtlich der materiellen Kultur Afrikas standen, weg von einer als anonym wahrgenommenen »tribalen« Handwerkskunst hin zur individuellen Künstlerpersönlichkeit, spielten auch zeitgenössische und heutige künstlerische Positionen eine wichtige Rolle im Projekt. Das Archiv wurde zum Feld, das es in unterschiedlicher Weise zu erkunden galt. Unsere Reisen in dieses »Feld« sind nun wiederum Bestandteile des von den Nachkommen übergebenen und durch die Bearbeitung (auch digital) neu geschaffenen Archivs Himmelheber.</description>
      <author>Gesine Krüger; Michaela Oberhofer</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2863</guid>
      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 11:34:56 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>„Das Ende der DDR ist nicht das Ende der Bilder.“ Eine Publikation zeigt bekannte und unbekannte Fotografien der späten DDR</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2906</link>
      <description>Gäbe es einen Preis für den raffiniertesten Titel einer Ausstellung, der gekonnt Poesie und Metapher miteinander kombiniert, dann stünde „An den Rändern taumelt das Glück“ wohl auf der Shortlist. Der gleichlautende Begleitband zur Ausstellung überträgt diesen feinsinnigen Titel zudem in ein visuelles und haptisches Erlebnis. Ein Buch, dessen Gestaltung exzellent auf die abgebildeten Fotografien und Texte abgestimmt ist, das tatsächlich ein Glücksempfinden beim Betrachten, Blättern und Lesen auslösen kann. Einziger gestalterischer Wermutstropfen sind die in dem Falz versteckten kleinen Bildtitel, die das Auffinden der Informationen zu Ort, Zeit und Fotograf:in etwas erschweren.</description>
      <author>Anja Tack</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2906</guid>
      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 11:25:51 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ansichtskarten ausstellen. Einblick in die Sammlung Peter Plewka im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2851</link>
      <description>Im Rahmen unseres Praxisprojekts im Masterstudiengang Public History haben wir uns intensiv mit der Sammlung Peter Plewka auseinandergesetzt und auf Basis der über 5500 digitalisierten Ansichtskarten aus Berlin-Kreuzberg vor 1945 eine digitale Ausstellung kuratiert. Peter Plewka widmete sein Leben der Sammlung von Objekten rund um Kreuzberg – von Postkarten und Fotografien bis hin zu Büchern und Bierdeckeln. Nach seinem Tod im Jahr 2022 gingen Teile seines Nachlasses an das FHXB Museum. Im Folgenden möchten wir einen Einblick geben, wie wir die historische Quelle „Ansichtskarte“ für eine solche Ausstellung erschlossen und nutzbar gemacht haben.</description>
      <author>Alexander Elspaß; Maximilian Gärtner; Christina Helwig; Marina Kochedyshkina; Janika Stolt</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2851</guid>
      <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 15:12:05 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Geschichte von morgen. Über das Sammeln von Gegenwart in historischen Museen</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2801</link>
      <description>Museen sammeln Gegenwart für eine künftige Geschichte. Dieses Buch zeigt, wie seit 1900 daraus Vergangenheiten entstanden.&#13;
&#13;
Historische Museen gelten als Orte des Bewahrens von schönen, seltenen oder wertvollen Dingen. Tatsächlich sind sie jedoch keine Orte des Antiquarischen, sondern sammelnd auch der Gegenwart verbunden und gehen dabei höchst unterschiedlich vor: Einsammeln, was zu verschwinden droht, sichern, was aktuelle Ereignisse hervorbringen, aber auch ein Panorama der aktuellen Gesellschaft für die Zukunft zu dokumentieren sind Strategien des Sammelns von Gegenwart. Der Blick der historischen Museen richtet sich damit auf das Heute als künftige Vergangenheit.&#13;
Andreas Ludwig analysiert die Entwicklung des Gegenwartssammelns seit 1900 am Beispiel von nationalen Geschichtsmuseen, Stadt- und Heimat- sowie spezialisierten Fachmuseen. Beispiele aus Deutschland und darüber hinaus zeigen die unterschiedlichen Vorstellungen von dem, was es Wert erschien, für die Zukunft bewahrt zu werden. Andreas Ludwig analysiert historisch werdende materielle Archive, das Sammeln für Ausstellungen, Zeitkapseln, das Rapid Response Collecting und partizipative Wege in einer immer diverser werdenden Öffentlichkeit und schlussfolgert: Im Museum zeigt sich nämlich, wann und wie aus Gegenwart Geschichte wird.</description>
      <author>Andreas Ludwig</author>
      <category>book</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2801</guid>
      <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 16:35:39 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ausstellung „Hip Hop: Conscious, Unconscious“. Fotografiska Berlin, 20. September 2024 bis 26. Januar 2025</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2833</link>
      <description>Jubiläen verdienen ihre Partys. So beging die Hip-Hop-Szene 2023 ihren 50-jährigen Geburtstag mit Pauken und Trompeten, oder besser zwei Turntables und einem Mic. Bezugnehmend auf das mythische Gründungsdatum des Genres, den 11. August 1973, fanden 2023 verschiedene Veranstaltungen und Konzerte statt.[1] Anlässlich dieses runden Geburtstags zeigt die Fotografiska Berlin seit 20. September die Ausstellung „Hip Hop: Conscious, Unconscious“, eine Retrospektive, die mit 200 Fotografien verschiedener Künstler:innen auf die Geschichte des Hip-Hop von 1973 bis heute zurückblickt und dabei dem Pressetext zufolge auf „ikonische Figuren“ der Szene fokussiert. Aber, was haben die Besucher:innen der Ausstellung von dieser Geburtstagsparty?</description>
      <author>Tobias Eder</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2833</guid>
      <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 11:14:56 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Auf Ruinen sitzend, den Hut in der Hand. Eine Ausstellungsrezension zu „Der bestimmende Blick. Bilder jüdischen Lebens im Nachkriegspolen“ im Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, Leipzig</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2803</link>
      <description>Zu Beginn der Ausstellung fällt der Blick auf zwei Fotografien. Sie sind prominent inmitten des einleitenden Wandtextes im Eingangsbereich platziert, der Ausstellungsbesucher:innen ebenso empfängt wie Angestellte des Dubnow-Instituts oder Menschen, die in der Goldschmidtstraße 28 in Leipzig anderweitig arbeiten oder zu Besuch sind. Erstere bleiben stehen, lernen, welche Rolle die beiden Bilder spielen und in welchem Kontext sie stehen, nehmen wohl an einer Führung von Julia Roos oder Monika Heinemann teil, beide vom Dubnow-Institut, die neben Agnieszka Kajczyk vom Jüdischen Historischen Institut in Warschau die Kuratorinnen der Ausstellung sind.</description>
      <author>Marlen Katz</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2803</guid>
      <pubDate>Tue, 16 Jul 2024 15:17:34 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ausstellung: Auf Augenhöhe – Afrika und seine Moderne. Jean Molitor</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2798</link>
      <description>In Burundi steht ein überdimensionales Schwammerl. Ein Foto davon ist derzeit im Berliner Willy-Brandt-Haus zu sehen, gemeinsam mit anderen Aufnahmen verschiedener Gebäude der Moderne in afrikanischen Staaten – sie sind Teil der aktuellen Ausstellung „Auf Augenhöhe – Afrika und seine Moderne“ mit Fotografien von Jean Molitor. Die Aufnahmen sind allerdings nicht nur für Liebhaber:innen steingewordener Fungi von Interesse, sondern genauso für Historiker:innen wie für die Zivilgesellschaft. Die Ausstellung konzentriert sich auf Fotografien moderner Gebäude, die der Fotograf auf seinen Reisen in afrikanischen Staaten anfertigte. Neben den Gebäuden zeigt die Ausstellung eine Collage von Straßenfotografien sowie wenige Fotos und Videoaufnahmen von Molitors Reisen samt den Menschen, denen er dabei begegnete. Besucher:innen lernen so die Umgebung der dokumentierten Gebäude kennen und die Umstände, unter denen die Aufnahmen entstanden.</description>
      <author>Tobias Eder</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2798</guid>
      <pubDate>Wed, 19 Jun 2024 12:29:56 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>"Bilder des Krieges in der Ukraine" – Themendossier auf Visual History</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2787</link>
      <description>Mariupol, Irpin, aktuell Butscha – der russische Überfall auf die Ukraine seit dem 24. Februar 2022 führt zu immer neuen grauenvollen Bildern dieses völkerrechtswidrigen Krieges. Mit jedem Ortsnamen werden wir von nun an die verstörenden Fotografien von den Frauen aus der angegriffenen Geburtsklinik in Mariupol, die tote Mutter mit ihren beiden Kindern in Irpin und die ermordeten Zivilist:innen auf den Straßen von Butscha vor Augen haben.&#13;
Den visuellen Medien kommt bei der Berichterstattung über diesen Krieg, bei der Deutung wie auch bei der Dokumentation von Kriegsverbrechen eine zentrale Rolle zu. Die Macht der Bilder als gestaltende und mobilisierende Kraft im politischen Prozess wie auch als Fakten schaffender „Bildakt“ (Horst Bredekamp) war in Kriegszeiten schon immer groß.</description>
      <author>Christine Bartlitz</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2787</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 13:45:20 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ausstellung: Dietmar Riemann. Innere Angelegenheiten, Fotografien 1975-89</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2738</link>
      <description>Sie sind knapp fünfzig Jahre alt: Dietmar Riemanns Fotografien aus der DDR, die das Berliner Willy-Brandt-Haus gerade ausstellt. Und sie sind relevant. Dietmar Riemann hat sozialdokumentarische Aufnahmen angefertigt. Wir sehen auf den Bildern zum Beispiel, welche unterschiedlichen Milieus die Ost-Berliner Trabrennbahn in den 1970er Jahren anzog. Riemanns Fotografien dokumentieren aber auch andere Orte. Seine Aufnahmen von leeren, wüsten Ost-Berliner Hinterhöfen zeugen von Verfall, Einsamkeit und Beengung. Sie suggerieren Vernachlässigung, von Gebäuden wie von Menschen. Die Fotos lehren uns zudem, wie Anspruch und Wirklichkeit im DDR-Alltag auseinanderklafften.</description>
      <author>Tobias Eder</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2738</guid>
      <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 09:52:22 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>„Lauchhammer ist mein New York“. Christina Glanz’ Fotoporträts ostdeutscher Kohle-Arbeiter:innen in den Jahren postsozialistischer Massenentlassungen</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2736</link>
      <description>Eine Entdeckung ist zu feiern mit der Potsdamer Ausstellung, die sich zentralen Arbeiten aus dem Werk der Fotografin Christina Glanz widmet. Genau genommen handelt es sich um die Chance zur Wiederentdeckung, symptomatisch spät im vereinten Deutschland. Denn die Berliner Fotografin Christina Glanz hatte bereits in den 1980er Jahren der DDR Aufmerksamkeit erregt und Anerkennung gefunden bei all denen, die sich für fotokünstlerische Positionen im geteilten Deutschland interessierten. Bereits 1982 und 1987 war Christina Glanz bei den letzten beiden Kunstausstellungen der DDR in Dresden vertreten.</description>
      <author>Axel Doßmann</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2736</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 11:57:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Fotoalben im Jüdischen Museum Berlin</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2704</link>
      <description>Ein Schwerpunkt der Sammlung des Jüdischen Museums Berlin sind sogenannte Familienkonvolute, die starke biografische Bezüge aufweisen und dem Museum von Stifterinnen und Stiftern aus der ganzen Welt geschenkt wurden. Neben anderen Objekten umfassen diese Bestände viele Dokumente und zahlreiche Fotografien, darunter um die 400 Fotoalben.</description>
      <author>Theresia Ziehe</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2704</guid>
      <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 14:28:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Band „Evelyn Richter“ ist ein Glücksfall. Eine Rezension anlässlich der Ausstellung im Museum der bildenden Künste in Leipzig</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2680</link>
      <description>Der Band, mit dem Titel „Evelyn Richter“, um den es in diesem Text gehen soll, ist kein Katalog, selbst wenn er im Impressum so bezeichnet wird. Vielmehr ist er ein Glücksfall für alle Bücherliebhaber:innen. Für Visual Historians wird dieser exzellente Band ein Standardwerk zur Fotografie-Geschichte der DDR werden. Und für all jene, die sich für das Leben der großen Fotografin Evelyn Richter in der DDR interessieren, ist es ein Pageturner und eben keines der oft üblichen Coffee Table Books mit der Bezeichnung Katalog, die sich hochglänzend und schwer eher zum Pressen von Pflanzen eignen, als dass sie einen Mehrwert jenseits der Finissage der jeweiligen Ausstellung hätten.&#13;
Herausgegeben wurde das Buch „Evelyn Richter“ von der Historikerin und Kuratorin Linda Conze und der Kunstwissenschaftlerin Jeannette Stoschek, im Auftrag des Evelyn Richter &amp; Ursula Arnold Archivs der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und dem Museum der bildenden Künste Leipzig. Es erschien im Verlag Spector Books (Leipzig).</description>
      <author>Annette Schuhmann</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2680</guid>
      <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 13:56:30 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bild(un)fälle. Immer dieser Ärger mit dem Visuellen. Die Kuratorin Sylvia Necker im Interview</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2675</link>
      <description>Dr. Sylvia Necker lebt und arbeitet als Historikerin, Ausstellungsmacherin sowie Klangwerkerin im ostwestfälischen Minden. Seit 2019 ist sie Leiterin des LWL-Preußenmuseums Minden und des LWL-Besucherzentrums im Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das Interview wurde am 18. April 2023 in Berlin geführt.</description>
      <author>Sylvia Necker; Christine Bartlitz</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2675</guid>
      <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 14:15:47 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Forced Labour 1940. An Online Exhibition</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2613</link>
      <description>Over recent years, several private photos of the persecution of the Hungarian Jews have been made accessible to the public online. However, due to the lack of historical context and basic metadata, these photographs remain difficult to trace. This problem is particularly significant for international researchers without knowledge of Hungarian.&#13;
&#13;
In 2020, I started examining ways to design and develop online exhibitions, and this short essay outlines the process and results: the online gallery “Forced Labour, Hungary 1940”. The aim of this project was to present and contextualise one small collection of family materials – two photo albums and a diary – to make them accessible for a broader, international public.</description>
      <author>Gwen Jones</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2613</guid>
      <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 21:49:27 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Diana auf dem Sonderpfad. Über den Umgang mit queeren Themen im Museum</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2579</link>
      <description>Historische Erzählungen und Kunstwerke von und über LSBTIQ*s sind in deutschen Museen immer noch unterrepräsentiert. Sind sie doch vorhanden, ist die Darstellung oft einseitig. Wahrlich queere Zugänge zu Ausstellungen und musealen Sammlungen sind noch rarer gesät. Wo das Problem liegt und wie geglückte Versuche aussehen können, davon erzählt dieser Essay.</description>
      <author>Collin Klugbauer</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2579</guid>
      <pubDate>Sat, 29 Jul 2023 07:24:38 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>„Preußen war mehr als Männer auf Pferden“. Ein Gespräch mit Sylvia Necker, Leiterin des LWL-Preußenmuseums</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2492</link>
      <description>Sylvia Necker ist Historikerin, Radiomacherin und Klangkünstlerin. Seit 2019 leitet sie das LWL-Preußenmuseum Minden und das LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das LWL-Preußenmuseum fungiert außerdem als Zentrale für das Netzwerk „Preußen in Westfalen“, ein Zusammenschluss von knapp 60 Institutionen in der Region, die sich mit preußischer Geschichte befassen.&#13;
&#13;
Anlässlich des Internationalen Museumstages am 17. Mai 2020 sprachen die Redakteur*innen von zeitgeschichte|online mit Sylvia Necker über ihre ersten Erfahrungen im Amt und die Zukunft der Museen. Das Interview sollte ursprünglich bei einem Besuch der Museumsleiterin in Berlin stattfinden, denn hier trifft sie sich regelmäßig mit den Gestalter*innen der neuen Dauerausstellung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage haben wir uns entschieden, das Interview schriftlich zu führen.</description>
      <author>Sylvia Necker</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2492</guid>
      <pubDate>Sat, 01 Jul 2023 10:08:16 +0200</pubDate>
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      <title>Einserjahre. Wie »Preußen« in der Nachkriegszeit wieder populär wurde</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2497</link>
      <description>Ende der 1970er Jahre tauchte »Preußen« in beiden deutschen Staaten wieder auf. Die »Preußenrenaissance« wurde bislang vor allem als geschichtspolitisches und intellektuellengeschichtliches Phänomen betrachtet. Preußen wurde aber auch, das zeigt der Blick auf die formative Phase der Preußenkonjunktur um 1980, in breiten Bevölkerungsschichten populär. Der nach 1989/90 betriebene Versuch indes, Preußen zur Traditionsstiftung für das vereinigte Deutschland zu nutzen, scheiterte auf lange Sicht. Heute ist Preußen, jenseits der Hohenzollerndebatte, nurmehr punktuell im Rhythmus der Jahrestage präsent.</description>
      <author>Franka Maubach</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2497</guid>
      <pubDate>Sat, 01 Jul 2023 09:57:24 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Soviet Sensuality – The exhibition „The Queue“. An Episode in Tartu’s Photo History. Järjekord. Üks episood Tartu fotoloost at the Tartu Art Museum – 5. November 2022 - 12. Februar 2023</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2462</link>
      <description>Queuing as a quintessential experience of Soviet everyday life: hardly any other motif has shaped our images of the late Soviet Union as much as the long lines of people persevering in front of shops and grocery stores. Besides hopes of purchasing essential and rare goods, the social aspect of this practice was also important, as exemplified by Vladimir Sorokin’s 1983 novel “The Queue” surrealistically exploring interactions of people queuing for an unknown commodity, or Olga Grushin’s 2010 book “The Line”, which unfolds a Soviet family’s everyday longings, hopes and obsessions based on rumours about a concert by a famous exiled composer, and a street kiosk that may or may not have tickets on sale.</description>
      <author>Anna Derksen</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2462</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2023 13:48:25 +0100</pubDate>
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