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    <title>https://zeitgeschichte-digital.de/doks</title>
    <description>OPUS documents</description>
    <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/index/index/</link>
    <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:50:11 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Fri, 20 Mar 2026 08:50:11 +0100</lastBuildDate>
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      <title>Geschichte im Widerstreit. Beiträge zur Historisierung Reinhart Kosellecks</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3017</link>
      <description>Der Historiker Reinhart Koselleck (1923-2006) gehört bis heute zu den inspirierendsten, aber auch kritisch diskutierten Repräsentanten seiner Zunft. Seine Arbeiten zielen auf die katastrophalen Erfahrungen der Moderne: auf Gewalt und Terror sowie das Problem der Verselbständigung und Beschleunigung der Geschichte. Aktuell und brisant sind sie nicht zuletzt durch ihre politischen Implikationen, so war für Koselleck die bürgerliche Gesellschaft keine unhinterfragbare Grundlage seines Denkens. Die Autorinnen und Autoren spüren seinen Werken anhand verschiedener Themenfelder wie dem Verhältnis zu Aufklärung, Geschichtsphilosophie, Apokalyptik, Liberalismus und Marxismus oder anhand des Krisen-, Revolutions- und Katastrophenbegriffs nach und stellen dabei Bezüge zu anderen Theoretikern wie Walter Benjamin, Bernhard Groethuysen oder Heinz Dieter Kittsteiner her, die in der bisherigen Forschung zu Koselleck noch kaum eine Rolle spielen.</description>
      <author/>
      <category>book</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/3017</guid>
      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:50:11 +0100</pubDate>
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      <title>Unsterbliche Werte. Über Historizität und Historisierung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2840</link>
      <description>Was soll es bedeuten, dass etwas geschichtlich ist und nicht nur vergangen? Diese nur scheinbar harmlose Frage führt in ein Labyrinth verschiedener Antworten. Hier tut sich eine oft behauptete und ebenso oft bestrittene Beziehung von Geschichtlichkeit und Unsterblichkeit als Leitlinie auf. Im 18. und 19. Jahrhundert entsteht auf eher zufällige Weise eine Ideenkonstellation, in der die Unsterblichkeit der menschlichen Gattung und der einzelnen menschlichen Seele gegeneinander ausgespielt, kombiniert oder auch gemeinsam abgewiesen werden. Erschließbar durch Lektüren geschichtsphilosophischer Beiträge von Leibniz, Nietzsche, Benjamin und anderen, scheint sich für das 20. Jahrhundert zunächst abzuzeichnen, dass die Verschränkung von (Un-)Sterblichkeitsbehauptungen verschwunden ist. Doch tatsächlich hat sie sich vor allem verwandelt und verlagert. Insbesondere zeigt sich im modernen Verständnis von Normen als in die Unsterblichkeit überführten Werten ein unterschwelliger Fortbestand der älteren Konstellation. Die Studie erarbeitet eine neuartige Konzeption von Historizität, Historisierung und deren Zusammenhängen in kulturellen Erscheinungen wie der Totenfürsorge, des Humanitarismus und der Lebensrettung. Damit lassen sich zeitgenössische Welt- und Krisendeutungen bis hin zu derjenigen des Anthropozäns neu erklären.</description>
      <author>Henning Trüper</author>
      <category>book</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2840</guid>
      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 16:52:11 +0100</pubDate>
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      <title>Antisemitismus als »Ritual der Zivilisation«. Horkheimers und Adornos »Dialektik der Aufklärung« (1944/47)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2826</link>
      <description>Max Horkheimer und Theodor W. Adorno schrieben die »Dialektik der Aufklärung« vor acht Jahrzehnten in der Emigration, quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Sie war als eine Art »Flaschenpost« gedacht, die dann tatsächlich im Zuge der studentischen Protestbewegung der 1960er-Jahre entkorkt wurde – durchaus gegen Widerstände von Horkheimer, der aktivistischen Missbrauch von Gedanken aus einem anderen Kontext befürchtete. Seitdem gilt die Schrift, in der »die Aufklärung« – verstanden als das menschliche Bestreben, sich mittels Naturbeherrschung und Vernunft zu emanzipieren – einer Selbstkritik unterworfen wird, als ein Klassiker der Sozialphilosophie, der immer wieder neu gelesen, oft als antiquierte Kulturkritik verworfen wird und gleichwohl auch immer wieder neue Liebhaber findet.</description>
      <author>Jörg Später</author>
      <category>article</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2826</guid>
      <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 12:59:30 +0100</pubDate>
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      <title>Anthropocene</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2742</link>
      <description>The “Anthropocene” has garnered much attention since the turn of the millennium, being widely and controversially discussed in the natural sciences and the humanities as well as in the media and the arts. Ariane Tanner explains the history of the term and shows how the concept enables contemporary historians to rethink temporality and agency in history, allowing them to expand their research questions, methods and narratives.</description>
      <author>Ariane Tanner</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2742</guid>
      <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 10:29:37 +0200</pubDate>
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      <title>Oral History (english version)</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2735</link>
      <description>Oral history has been enriching the theoretical and methodological debates of German-language contemporary history research for over forty years. While early skepticism towards oral history has long since given way to its broad (and sometimes uncritical) acceptance and application, there is still much debate about what exactly it is as both a method and a research field, and what value for historiography – and as source material – it has. In our contribution to the debate, we explore how oral history has developed over time, which international and interdisciplinary influences have proven significant, its underlying theoretical and methodological concepts, and which factors might shape its future.</description>
      <author>Andrea Althaus; Linde Apel</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2735</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 13:44:03 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Geschichtsbilder in der Gegenwartskunst. Künstlerische Strategien zur Befragung von Geschichtsbildern seit den 1990er Jahren</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2737</link>
      <description>In dem Forschungsprojekt „Künstlerische Strategien zur Befragung von Geschichtsbildern seit den 1990er Jahren“ geht es um den Erkenntnisbereich der Geschichte in der Kunst nach dem Ende des Kalten Kriegs. Es knüpft damit an die Tradition des Historienbildes an, das im 20. Jahrhundert seinen Niedergang erfuhr. Doch nach seinem Ende beschäftigen sich Künstler*innen in ihren Arbeiten weiterhin mit geschichtlichen Ereignissen aus Vergangenheit und Gegenwart – das Historienbild ist von noch genauer zu definierenden Geschichtsbildern abgelöst worden.</description>
      <author>Melanie Franke</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2737</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 12:07:26 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>In Search of the Drowned: Testimonies and Testimonial Fragments of the Holocaust. An interdisciplinary digital monograph</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2731</link>
      <description>During the Holocaust 5.8 million people were killed; most of the victims did not leave behind any record that could help reconstruct their experience. While survivor history has been well studied in the last decades, how millions of voiceless victims experienced their persecutions has remained a terra incognita. Generally, while perpetrator history is well-documented, the voiceless victims’ perspective has resisted any form of documentation; their emotional and mental experiences conveyed through novels and memoirs have remained fragmented and they have often been dismissed as subjective and unreliable. Today Digital History and Digital Humanities offer new forms of inquiry and representations; they can unlock the emotional, mental, and physical realities which voiceless victims of the Holocaust or other genocides were forced to live in.</description>
      <author>Gabor Toth</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2731</guid>
      <pubDate>Tue, 26 Mar 2024 10:50:15 +0100</pubDate>
    </item>
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      <title>Oral History</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2478</link>
      <description>Seit gut vierzig Jahren bereichert die Oral History die geschichtstheoretischen und methodischen Debatten der deutschsprachigen Zeitgeschichte. Zwar ist die anfängliche Skepsis gegenüber der Oral History längst einer breiten Akzeptanz und (teils unreflektierten) Anwendung gewichen. Doch was diese Methode und Forschungsperspektive genau ist und welchen historiografischen (Quellen-)Wert sie hat, ist noch nicht abschließend geklärt. Unser Beitrag zu dieser Diskussion fragt danach, welche Entwicklung die Oral History genommen hat, welche internationalen und -disziplinären Einflüsse bedeutsam sind, welche theoretischen und praktischen Konzepte ihr zugrunde liegen und was ihre Zukunft prägt.</description>
      <author>Andrea Althaus; Linde Apel</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2478</guid>
      <pubDate>Fri, 05 May 2023 13:42:01 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Geschichte der Zukunft</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2464</link>
      <description>Wie ändert sich unser Blick auf das 20. und 21. Jahrhundert, wenn wir sie durch die „Brille“ der Zukunft betrachten? Welchen Mehrwert an Erkenntnis liefert eine Geschichte der Zukunft? Der Beitrag skizziert die Forschungsgeschichte und Analysekategorien sowie die methodischen Ansätze und Erkenntnispotenziale einer Erschließung des vergangenen Künftigen. Der Fokus liegt auf der deutschen, europäischen und amerikanischen Zeitgeschichte im globalen Rahmen.</description>
      <author>Elke Seefried</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2464</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 12:23:51 +0100</pubDate>
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      <title>Würdigung/Entwürdigung</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2392</link>
      <description>In der Geschichte der dokumentarischen Fotografie gibt es ungezählte Aufnahmen, die Opfer von Krieg, Gewalt und Armut zeigen. Oft ist es die erklärte Intention des Fotografen oder der Fotografin, auf Missstände aufmerksam zu machen und den Opfern, also den Abgebildeten, zu ihrem Recht zu verhelfen. Es gibt aber auch Fotograf:innen, denen das Wohlbefinden derer, die sie fotografieren, völlig egal ist. Während also die einen versuchen, die Würde des Menschen mit ihren Fotografien zu schützen oder gar wiederherzustellen, nehmen andere bewusst die Entwürdigung von Menschen in Kauf.</description>
      <author>Annette Vowinckel</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2392</guid>
      <pubDate>Tue, 31 May 2022 15:45:14 +0200</pubDate>
    </item>
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      <title>Anthropozän</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2386</link>
      <description>Seit der Jahrtausendwende wird das „Anthropozän“ in den Natur- und Geisteswissenschaften sowie in Medien und Kunst breit und kontrovers diskutiert. Ariane Tanner erläutert die Begriffsgeschichte und zeigt auf, wie das Konzept Anthropozän der Zeitgeschichte erlaubt, über Zeitlichkeit und Akteur*innen der Geschichte neu nachzudenken und ihre Forschungsfragen, Methoden und Narrative auszuweiten.</description>
      <author>Ariane Tanner</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2386</guid>
      <pubDate>Thu, 05 May 2022 23:28:55 +0200</pubDate>
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      <title>Herrschaft und Macht</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2316</link>
      <description>In ihrem Artikel geben Andrea Maurer und Christoph Lau einen Überblick über die Begriffe „Herrschaft“ und „Macht“, wobei sie zunächst wichtige Charakteristika von Herrschaft in Abgrenzung zu Macht und anderen Formen der Über- und Unterordnung (Gewalt) erläutern. Daran anschließend werden Forschungsperspektiven und -desiderata besprochen und die Potenziale einer wissenschaftlich fundierten Herrschaftsdiskussion ausgewiesen.</description>
      <author>Andrea Maurer; Christoph Lau</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/2316</guid>
      <pubDate>Mon, 11 Oct 2021 14:16:57 +0200</pubDate>
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      <title>Zeigen / Nichtzeigen</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1927</link>
      <description>Der Ausgangspunkt dieses Textes ist die Frage nach dem Zeigen oder Nichtzeigen von Bildern in Online-Ressourcen aus wissenschaftsethischer Sicht (der Ethnologien). Wobei das konkret zu problematisierende Material vorwiegend aus Fotografien von Menschen aus ethnologischen Forschungskontexten bis mindestens zur Mitte des 20. Jahrhunderts besteht, jedoch auch auf weitere Bildkontexte im Zeitalter des Kolonialismus/Imperialismus übertragen werden kann. Gleichzeitig soll auch die Perspektive einer Infrastruktureinrichtung beleuchtet werden, die für die ethnologischen Fächer Literatur im Rahmen der sogenannten Massendigitalisierung frei zur Verfügung stellt. Dieses fotografische Material wirft Fragen allgemeiner ethischer Natur (Menschenwürde) sowie zum Opferschutz, zu Persönlichkeitsrechten, aber auch zu Rassismus, Selbstrepräsentation und den repräsentierten Machtverhältnissen auf, die in einem separaten Beitrag von uns detaillierter besprochen werden.</description>
      <author>Matthias Harbeck; Moritz Strickert</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1927</guid>
      <pubDate>Mon, 28 Sep 2020 15:50:52 +0200</pubDate>
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      <title>Das historische Ereignis</title>
      <link>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1754</link>
      <description>Historische Ereignisse gelten als zentrale Elemente bei der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Nachdem ihre Bedeutung mit dem Aufstieg der Sozialgeschichte in den Hintergrund rückte, hat in jüngster Zeit – auch durch kultur-, medien- und sozialwissenschaftliche Impulse – die Auseinandersetzung mit Ereignissen wieder zugenommen. In dem Artikel wird diskutiert, wie sich das historische Ereignis konzeptionell fassen lässt, wie sich sein Status in der Geschichtswissenschaft wandelte und welche (zeit-)historischen Ansätze sich zur Erforschung anbieten.</description>
      <author>Frank Bösch</author>
      <category>webpublication</category>
      <guid>https://zeitgeschichte-digital.de/doks/frontdoor/index/index/docId/1754</guid>
      <pubDate>Fri, 15 May 2020 10:28:38 +0200</pubDate>
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