Erinnerungsorte, Lieux de Mémoire

  • Der Begriff der „Erinnerungsorte” (lieux de mémoire) wurde in den 1980er-Jahren von dem französischen Historiker Pierre Nora geprägt. Er bezeichnet ein spezifisches Forschungsparadigma, das symbolische Repräsentationen meint, die – so nehmen Forscherinnen und Forscher an – in bestimmten Gedächtnis- und Identitätsdiskursen eine signifikante Rolle spielen. Cornelia Siebeck stellt diese Forschungsperspektive vor und beschreibt ihre Genese. Sie skizziert den Erfolg des neuen Ansatzes wie auch die kritischen Einwände und zeichnet die Rezeption und Diskussion nach. Da der inflationäre Gebrauch jedoch auch zu einer theoretisch-methodologischen Unschärfe geführt hat, befasst sie sich abschließend mit aktuellen Versuchen, das Nora'sche Konzept zu präzisieren und seine analytischen Potenziale auszubauen.

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Metadaten
Author:Cornelia Siebeck
URL:http://docupedia.de/zg/siebeck_erinnerungsorte_v1_de_2017
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok.2.784.v1
Document Type:Docupedia Article
Language:German
Date of Publication (online):2017/03/02
Release Date:2017/03/05
Tag:Begriffe
Edition:Version 1.0
Chronologisch:20. Jahrhundert
Regional:ohne regionalen Schwerpunkt
Thematisch:Gedächtnis
Erinnerung
Geschichtspolitik
Licence (German):License LogoClio Lizenz