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Ping Pong in der Mitte Berlins. Imperialer Glanz und koloniales Elend

  • Zur Bonn-Nostalgie Westdeutschlands gehörte die Anhänglichkeit an das Provisorium der Nachkriegszeit, verbunden mit der Absage an staatliche Symbole und internationale politische Verantwortung. Nach dem Umzug nach Berlin kam die Prussifizierung der deutschen Nation. Sie fand ihr Sinnbild in der Rekonstruktion des Schlosses in der Hauptstadt. Von 2013 bis 2020 konnten sich die Berliner allmählich auf die neue Kulisse einstellen. Zuvor, von 2006-2008 konnte man sich vom Palast der Republik verabschieden. Der Abbau dauerte fast drei Jahre, weil das Gebäude aufgrund seiner hohen Asbestbelastung nicht einfach weggesprengt werden konnte. Mit dem Palast der Republik verschwand mit der DDR Geschichte auch der historische Ort, an dem 17 Jahre zuvor die deutsche Einheit beschlossen wurde.

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Metadaten
Author:Aleida AssmannGND
URL:https://zeitgeschichte-online.de/themen/ping-pong-der-mitte-berlins
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2219
Publisher:ZZF - Centre for Contemporary History: Zeitgeschichte online
Place of publication:Potsdam
Document Type:Online Publication
Language:German
Date of first Publication:2021/02/15
Release Date:2021/06/04
ZZF Chronological-Classification:20. Jahrhundert
vor 1900
21. Jahrhundert
ZZF Regional-Classification:Europa / Westeuropa / Deutschland / DDR
Europa / Westeuropa / Deutschland / Bundesrepublik
regional übergreifend
ZZF Topic-Classification:Politik
Gedächtnis
Begriffe
Ausstellungen
Materielle Kultur
Museen
Postcolonial Studies
Architektur
Außenpolitik
Erinnerung
Menschenrechte
Web-Publications:Zeitgeschichte online
Licence (German):License LogoZZF - Clio Lizenz