Fotografie
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Mario Keßler stellt in seiner Rezension das Werk des Fotografen Walter Ballhause vor, der mit seiner Kamera die sozialen Folgen der Weltwirtschaftskrise in den frühen 1930er-Jahren festhielt. Seine Fotografien gelten heute als bedeutende historische Quellen, da sie die Lebenswirklichkeit der Arbeiterklasse authentisch dokumentieren.
Der Jurist, Fotograf und Journalist Erich Salomon fertigte 1928 heimlich Aufnahmen während eines Gerichtsprozesses an. Zwar waren Fotografien von Gerichtsverhandlungen bereits zuvor vereinzelt genehmigt und veröffentlicht worden, doch die Verbreitung von Salomons nicht autorisierten Aufnahmen, gilt als Ausgangspunkt der Gerichtsfotografie als eigenständiges Genre in der Weimarer Republik.
Was unter einer Familie verstanden wird, hat sich über die Zeit hinweg gewandelt. Der Artikel stellt unterschiedliche Familienmodelle vor, vom „Haus“ über die „christlich-bürgerliche Kernfamilie“ bis hin zur „Regenbogenfamilie“ der Gegenwart, und bietet dabei einen Überblick über die historische und soziologische Familienforschung.
The aim of this article is to examine monidła as a widespread yet poorly documented visual and vernacular form, characteristic of Polish everyday culture in the twentieth century. The text focuses on the conditions of their production, modes of distribution, and patterns of use within the domestic space.
Durch technische Innovationen und sich wandelnde gesellschaftliche Verhältnisse hat die Privatfotografie im Laufe der Zeit Veränderungen erfahren. In diesem Beitrag soll anhand einer Stichprobe ein Stück weit in ein für Deutschland bisher noch nicht erforschtes Feld im Bereich von Visual History und Militärgeschichte hineingeleuchtet werden. Bisher ist die Privatfotografie in der Nationalen Volksarmee (NVA) und Bundeswehr kaum Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtung.
Ulrich Kneise gehört zu den führenden Fotografen Thüringens und ein markanter Vertreter der jüngsten Generation sozialdokumentarischer Fotografen und Fotografinnen aus der DDR, der ostdeutsche Prägungen und die sozialen Umbrüche der „Wende-Zeit“ im Bild zeitnah eingefangen hat. Einen Tag nach der Grenzschließung am 14. August 1961 geboren, sieht er sich selbst als „Mauerkind“ (S.8). „Die Grenze ist nicht nur Materialität, nicht Draht, Beton und Streckmetall, sie ist in uns und will selbst drei Jahrzehnte nach ihrem Fall Tag für Tag abgetragen werden“ (S. 10), so der Fotograf.
In their project, Picture Me, the authors engage with a burgeoning interest in queer Finnish history and with scholarship from the German tradition of visual history to consolidate a new research field called queer visual history. Each researcher in the project is working with a particular archival record, or records, associated with Finnish historical figures that are alleged to have lived queer lives. The shared concern is, to test what visual methods can do to enhance our historical analyses and, and to embrace the richness of the photographic archive for the ways in which it has been able to capture not just individuals’ stories, but the spaces in which they lived, the people who accompanied them, and even the perspectives with which they viewed their own lives.
Jovan Ritopečki (1923-1989) war ein jugoslawischer Fotograf und Bildjournalist, der in den 1970er und 1980er Jahren das Leben jugoslawischer Migrant:innen in Österreich für österreichische und jugoslawische Medien und als „Community“-Dokumentarist begleitete. Sein Archiv blieb jahrzehntelang in Familienbesitz verwahrt und einer breiteren Öffentlichkeit unbekannt. Seine Wieder- bzw. Neuentdeckung ist ein Glücksfall für die Forschung und Öffentlichkeit. Eine neue Bilddatenbank macht diesen bisher kaum bekannten Nachlass nun zugänglich.
