• Deutsch
Login

Open Access

  • Search
  • Browse
  • Publish
  • HELP
  • ZZF Chronological-Classification

1990er

Refine

Author

  • Böick, Marcus (3)
  • Bösch, Frank (3)
  • Doering-Manteuffel, Anselm (3)
  • Weiß, Peter Ulrich (3)
  • Albert, Gleb J. (2)
  • Elcheikh, Zeina (2)
  • Erdogan, Julia Gül (2)
  • Gestwa, Klaus (2)
  • Kirsch, Jan-Holger (2)
  • Koltermann, Tom (2)
+ more

Year of publication

  • 2019 (29)
  • 2018 (18)
  • 2017 (13)
  • 2021 (10)
  • 2023 (9)
  • 2009 (8)
  • 2012 (8)
  • 2020 (8)
  • 2024 (8)
  • 2015 (7)
+ more

Document Type

  • Journal Article (72)
  • Online Publication (70)
  • Part of a Book (17)
  • Book (12)

Language

  • German (163)
  • English (8)

Has Fulltext

  • yes (152)
  • no (19)

Is part of the Bibliography

  • no (130)
  • yes (41)

Keywords

  • Deutschland (3)
  • Deutschland (Bundesrepublik) (3)
  • Deutschland (DDR) (3)
  • Computer (2)
  • Fotografie (2)
  • Kollektives Gedächtnis (2)
  • Vergangenheitsbewältigung (2)
  • Amerikaner (1)
  • Arbeitsbedingungen (1)
  • Auftragsforschung (1)
+ more

171 search hits

  • 1 to 10
  • 10
  • 20
  • 50
  • 100

Sort by

  • Year
  • Year
  • Title
  • Title
  • Author
  • Author
»Arbeit an den Ausgrenzungsstrukturen«. Diskurse zu Mehrfachdiskriminierung und feministischer Therapie in Westdeutschland seit den 1970er-Jahren (2026)
Luckgei, Vera ; Nolte, Karen
In diesem Beitrag wird rekonstruiert, wie die Community feministischer Therapeutinnen von den 1970er-Jahren bis in die späten 1990er-Jahre mit Konflikten, Ein- und Ausschlüssen umging. Hauptquellen der Untersuchung sind die Dokumentationen der jährlichen Frauentherapiekongresse, die für die Geschichtsschreibung sozialer Bewegungen reichhaltiges Material liefern. Die Diskurse in diesem Forum wurden seit der Zeit der bundesdeutschen Psychiatrie-Enquête von 1975 geführt, allerdings abseits des psychiatrischen Feldes im engeren Sinne. Ausgangspunkt war die feministische Psychiatriekritik an der Pathologisierung von Frauen. Dass sich neue Therapieformen entwickeln konnten, ist auch als Folge der Öffnung des psychiatrischen Feldes zu interpretieren: Für Frauen wurde es möglich, sich als Betroffene von sexistischer Diskriminierung zu begreifen und selbst aktiv zu werden. Die Entwicklung verlief jedoch keineswegs linear und war auch mit Verletzungen verbunden. Die Anerkennung lesbischer und/oder jüdischer Frauen, von Frauen mit Migrationsgeschichte und/oder Behinderung – also die Sensibilität für Mehrfachdiskriminierung – war im Kontext der Frauentherapiekongresse lange nicht selbstverständlich.
Die Überwachenden. Rezension: Philipp Springer, Die Hauptamtlichen. Fotografische Einblicke und biografische Skizzen aus den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (2026)
Trivellato, Clara
Die Rezension von Francesca Trivellato bespricht das Buch „Die Hauptamtlichen“ von Philipp Springer, das anhand bislang wenig bekannter Fotografien und biografischer Skizzen Einblicke in den Alltag hauptamtlicher Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit gibt.
Autoturism Dacia: Zur fotografischen Ästhetisierung eines rumänischen Erinnerungsorts (2026)
Bent, Johannes
Der Artikel zeigt, wie der Dacia durch fotografische Projekte zu einem Symbol der rumänischen Erinnerungskultur wird. Die Bilder stellen das Auto sowohl als alltäglichen Gebrauchsgegenstand als auch als nostalgisches Relikt der sozialistischen Vergangenheit dar.
Weiter geht's nicht. Das Ende der Sowjetunion auf Kamtschatka 1991/92 (2026)
Im Spätsommer 1991 führt die Neugier Anselm Graubner nach Kamtschatka ganz im Osten der Sowjetunion. Diese besteht zu diesem Zeitpunkt nur noch auf dem Papier. Die sowjetische Ordnung zerfällt auch am äußersten Rand des Imperiums, in einer Region, die bereits im 18. Jahrhundert unter Zarenherrschaft kolonisiert wurde. In einer Übergangszeit voller Ungewissheit heuert der damals 23-jährige Fotograf bei der Regionalzeitung Kamtschatskaja Prawda an, ein an sich unerhörter Vorgang. Seine Sprachkenntnisse sind dürftig, doch sein Blick ist wach. Und so entstehen eindrucksvolle Aufnahmen aus dem Lebens- und Arbeitsalltag der Menschen auf der Halbinsel am Pazifik. Sie illustrieren die zunehmend kritischer und mutiger werdenden Beiträge im vormaligen Parteiblatt. Doch der Ausflug in den fernöstlichen Journalismus endet für Anselm Graubner schnell. Nachdem die rote Sowjetfahne zum Jahresende 1991 eingeholt wird, verweist die neue alte Obrigkeit der Russischen Föderation den Journalisten aus dem Westen noch im Januar 1992 des Landes. Erhalten geblieben sind von diesem kurzen Stück Lebensweg - zum Glück für uns - einzigartige Fotografien eines besonderen Augenblicks der jüngsten Zeitgeschichte an einem uns auch heute wieder fernen Ort. Das Buch entstand zusammen mit einer Fotoausstellung des Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.
Vom „Führer von Berlin“ zum Medienstar. Ingo Hasselbachs Die Abrechnung (2025)
Voigtländer, Henrike
Kommentar zur Quelle: Quelle: Ingo Hasselbach/Winfried Bonengel, Die Abrechnung. Ein Neonazi steigt aus, Berlin: Aufbau-Verlag, 1993, Auszüge S. 1–9, 22–25, 40–47, 66–73 und 140–147.
Widerstand in Genf. Der lange Kampf um die Anerkennung indigener Rechte im Spiegel von Beatrice Weyrichs Fotografien (2026)
Müller, Angela
Zwischen 1981 und 2004 reiste die Zürcher Grafikerin Beatrice Weyrich (*1934) jedes Jahr nach Genf, um an einer Konferenz der UNO teilzunehmen. Hier kamen die Delegierten indigener Völker zusammen, um für ihre internationale Sichtbarkeit und Anerkennung einzutreten. Weyrich dokumentierte die Arbeit der Delegierten – und schuf so eine visuelle Gegenerzählung zu dominierenden stereotypen Darstellungen Indigener Nordamerikas. Ihre über 2500 Aufnahmen bilden ein visuelles Archiv des transnationalen indigenen Widerstands, das bisher in Forschung und Öffentlichkeit wenig Beachtung gefunden hat.
„24 Hours in Cyberspace.“ Was ein Fotoprojekt über das Internet im Jahr 1996 erzählt (2026)
Neuscheler, Nina
Im Jahr 1996 war das Internet ein verheißungsvoller Ort. Fotograf:innen hielten für das Projekt „24 Hours in Cyberspace“ fest, wie Menschen auf der ganzen Welt das neue Medium nutzten. Deutlich zeigen sich daran die euphorisch bejubelten Potenziale globaler Computernetzwerke – und auf den zweiten Blick auch deren Schattenseiten.
„Das Weite suchen“ – Eine Ausstellung in bildsprachlicher Stringenz (2026)
Tannert, Christoph
„Das Weite suchen“ ist ein genialer Titel, der die Sehnsucht nach Freiheit mit dem Grenzen überwindenden „Abhauen“ verknüpft – eine prägnante Zustandsbeschreibung des für viele Menschen komplizierten Prozesses der erträumten oder tatsächlichen Lebensumstellung vor und nach dem Point of no Return der DDR. Die unter diesen Vorzeichen erarbeitete Ausstellung ist nicht chronologisch aufgebaut, sie stellt vielmehr Fotografinnen und Fotografen, überwiegend mit DDR-Erfahrung, vor, die mit ihren Bildern bestimmte Lebensweisen im Zeitintervall zwischen Staatsbankrott und Übergangsmisere zu thematisieren versuchten. Das Beste an dieser Ausstellung ist, dass man an ihr die psychische und soziale Disposition mehrerer Generationen des Bildpersonals und einen allmählichen, facettenreichen Mentalitätswandel ablesen kann. Das Publikum sieht sich konfrontiert mit den fotografischen Erkundungen des Wendejahrzehnts zwischen 1983 und 1995, in das die Namen der Fotograf:innen, ihre Werke sowie prägnant formulierte Kurztexte in ein einfaches Stellwanddesign integriert werden.
Der Blick vom Rande. Dan Diners eigenwillige Universalgeschichte Europas (1999) (2025)
Reinkowski, Maurus
Aus meiner erstmaligen Lektüre von Dan Diners Buch »Das Jahrhundert verstehen«, das ich wohl zu Beginn der 2000er-Jahre las, ist mir die einleitende Bemerkung des Autors in Erinnerung geblieben, die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert sei besser zu fassen, wenn der Blick von der Potemkinʼschen Treppe in Odessa nach Süden und Westen streife. Der besondere Klang Diners ist mir ebenfalls im Ohr geblieben: viele prägnante Formulierungen, aber manchmal komplizierte Sätze – fast bis zur Unverständlichkeit. Die erneute Lektüre des Buches lässt der Treppe von Odessa ihren Wert als anschauliches Bild, aber die Botschaft tritt nun, nach 25 Jahren mehr an eigener Leseerfahrung und im Wissen um spätere Ereignisse, deutlicher hervor.
Original Ostblock. Der Staatssozialismus in touristischen Stadtführungen (2025)
Stach, Sabine
Geschichte wird zunehmend als Erlebnis konsumiert. Für den Geschichtstourismus gilt dies in besonderem Maße. Was passiert konkret, wenn lokale Vergangenheit an ein internationales Publikum verkauft wird? Sabine Stach geht dieser Frage anhand eines zentralen touristischen Formats - der Stadtführung - nach. Am Beispiel der immer beliebteren »communism tours« untersucht sie, wie das Erbe des Kalten Kriegs in Warschau, Prag und Bratislava für Tourist:innen gedeutet und als authentisches Erlebnis inszeniert wird. Mit ethnographischem Blick nähert sich die Autorin dem Zusammenspiel von Reisenden, Guides und Stadtraum und zeigt, wie die jüngere Geschichte der verschiedenen Orte durch Interaktionen und performative Elemente »begehbar« wird. Indem die Arbeit Perspektiven der Memory und Heritage Studies mit Ansätzen der Tourismusforschung kombiniert, beleuchtet sie das komplexe Verhältnis zwischen lokalem Wissen, transkulturellen Erinnerungen, touristischen Bedürfnissen und ökonomischen Logiken. Die Kommunismustouren, die den Staatssozialismus teils humorvoll, teils kritisch inszenieren, offenbaren damit viel mehr als oberflächliche Unterhaltung: Sie erhellen die Dynamik, mit der Geschichte im Zeitalter des Massentourismus kommuniziert und konsumiert wird.
  • 1 to 10
DINI Logo
OPUS4 Logo
  • Contact
  • Imprint
  • Sitelinks