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Der Fotograf Fred Stein. Ein jüdisch-deutsches Leben 1909-1967 (2026)
Merrow, Harriet
Harriet Merrow rezensiert Daniel Siemens’ Biografie über den Fotografen Fred Stein. Der Beitrag zeichnet dessen Lebensweg vom Exil bis zu seiner Karriere als bedeutender Porträt- und Straßenfotograf nach und ordnet sein Werk historisch ein.
Walter Ballhause: Mit der Kamera für die Arbeiterklasse unterwegs – aber ohne falsches Pathos. Rezension: Christoph Naumann-Zimmer: „Ich war Arbeiterfotograf, ohne es zu wissen.“ (2026)
Keßler, Mario
Mario Keßler stellt in seiner Rezension das Werk des Fotografen Walter Ballhause vor, der mit seiner Kamera die sozialen Folgen der Weltwirtschaftskrise in den frühen 1930er-Jahren festhielt. Seine Fotografien gelten heute als bedeutende historische Quellen, da sie die Lebenswirklichkeit der Arbeiterklasse authentisch dokumentieren.
Die Sonderkommando-Fotografien aus Auschwitz-Birkenau. Entstehung, Autorenschaft und Überlieferung – eine Rekonstruktion (2026)
Kilian, Andreas
Die Sonderkommando-Fotografien wurden im August 1944 von Häftlingen des Sonderkommandos heimlich in Auschwitz-Birkenau aufgenommen. Heute gelten sie als einzigartige historische Zeugnisse des Holocaust, die den nationalsozialistischen Massenmord aus der Perspektive der Opfer dokumentieren.
Die Überwachenden. Rezension: Philipp Springer, Die Hauptamtlichen. Fotografische Einblicke und biografische Skizzen aus den Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (2026)
Trivellato, Clara
Clara Trivellato bespricht in ihrer Rezension Phillip Springers Buch "Die Hauptamtlichen", das anhand bislang wenig bekannter Fotografien und biografischer Skizzen Einblicke in den Alltag der hauptamtlichen Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit vermittelt.
Bilder des Rechts. Fotografische Darstellungen und Vorstellungen von Recht und Gerechtigkeit in der Weimarer Republik (1919 bis 1933) (2026)
Schraner, Nicole
Der Jurist, Fotograf und Journalist Erich Salomon fertigte 1928 heimlich Aufnahmen während eines Gerichtsprozesses an. Zwar waren Fotografien von Gerichtsverhandlungen bereits zuvor vereinzelt genehmigt und veröffentlicht worden, doch die Verbreitung von Salomons nicht autorisierten Aufnahmen, gilt als Ausgangspunkt der Gerichtsfotografie als eigenständiges Genre in der Weimarer Republik.
Autoturism Dacia: Zur fotografischen Ästhetisierung eines rumänischen Erinnerungsorts (2026)
Bent, Johannes
Der Artikel zeigt, wie der Dacia durch fotografische Projekte zu einem Symbol der rumänischen Erinnerungskultur wird. Die Bilder stellen das Auto sowohl als alltäglichen Gebrauchsgegenstand als auch als nostalgisches Relikt der sozialistischen Vergangenheit dar.
Familie. Leitbilder, Politiken und Praktiken in Deutschland (2026)
Neumaier, Christopher
Was unter einer Familie verstanden wird, hat sich über die Zeit hinweg gewandelt. Der Artikel stellt unterschiedliche Familienmodelle vor, vom „Haus“ über die „christlich-bürgerliche Kernfamilie“ bis hin zur „Regenbogenfamilie“ der Gegenwart, und bietet dabei einen Überblick über die historische und soziologische Familienforschung.
Monidła in 20th-Century Poland: Between Art, Commerce, and Social Aspiration (2026)
Kowalska, Alicja
The aim of this article is to examine monidła as a widespread yet poorly documented visual and vernacular form, characteristic of Polish everyday culture in the twentieth century. The text focuses on the conditions of their production, modes of distribution, and patterns of use within the domestic space.
Alle fotografieren? Amateur- und Alltagsfotografie als Ausstellungsprojekt (2026)
Kulbe, Nadine ; Näser, Torsten
Wie prägt alltägliches Fotografieren unsere Wahrnehmung und Erinnerung? Die beiden Autor:innen der Projekvorstellung Nadine Kulbe und Torsten Näser betonen die Bedeutung privater Fotos als historische Quellen. In der Ausstellung „Alle fotografieren?“ wird Fotografie als aktive kulturelle Praxis verstanden, nicht nur als Abbild der Realität.
Rezension: Nicola Brandt, The Distance Within (2026)
Zeller, Joachim
Über Jahre hat die promovierte Kunsthistorikerin Nicola Brandt die Landschaften Namibias bereist, fotografiert und recherchiert. Das Buch, das in Zusammenarbeit mit anderen Künstler:innen, Wissenschaftler:innen und lokalen Communities entstand, fordert den immer noch weitverbreiteten hegemonialen und eurozentrischen Blick auf Namibia (und letztlich auf „Afrika“) heraus.
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