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Mein Feind, der Baum. Verkehrssicherheit, Unfalltote, Landschaft und Technik in der frühen Bundesrepublik

  • Tod, Vernichtung, alltägliches Elend und die Angst davor waren für die Einwohner der Bundesrepublik in ihrem ersten Vierteljahrhundert keineswegs neue Erscheinungen. Die Erinnerung an den Krieg, an Deutsche als Kriegsopfer und (in geringerem Maß) an Deutsche als Urheber von Mord und Verbrechen, bestimmte einen Großteil des öffentlichen und privaten Gedenkens. Der Tod als Alltagserscheinung war aber nicht nur eine rückwärtsgewandte Erfahrung. Neben dem gleichsam selbstverständlichen Tod durch Alter oder Krankheit wurde der Lebensverlust durch Verkehrsunfälle zu einem der prominentesten Themen der jungen Bundesrepublik. Zehntausende von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern starben jedes Jahr auf bundesdeutschen Straßen. Ob ihr Tod vermeidbar war oder nicht und welche Rollen Autofahrer, Automobilhersteller, Straßenbauer und Landschaftsarchitekten spielten oder spielen sollten, wurde zu einem an Stammtischen, in Gemeinderäten, Parlamenten, Ministerien, Seminarräumen und Gerichtssälen leidenschaftlich diskutierten Streitpunkt.

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Metadaten
Author:Thomas Zeller
URL:https://www.zeithistorische-forschungen.de/sites/default/files/medien/material/2017-3/Zeller_2011.pdf
Parent Title (German):Mit dem Wandel leben. Neuorientierung und Tradition in der Bundesrepublik der 1950er und 60er Jahre
Publisher:Böhlau
Place of publication:Köln
Editor:Friedrich Kießling, Bernhard Rieger
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of first Publication:2011
Release Date:2019/05/22
First Page:247
Last Page:266
ZZF Chronological-Classification:1950er
1960er
ZZF Regional-Classification:Europa / Westeuropa / Deutschland / Bundesrepublik
ZZF Topic-Classification:Gesundheit
Verkehr
Zeithistorische Forschungen: Materialien zu Themenheften:3/2017 Mobilität und Umwelt 3/2017
Licence (German):License LogoMit freundlicher Genehmigung des jeweiligen Autors / Verlags für Online-Ausgabe der Zeitschrift Zeithistorische Forschungen