Europa und der Nationalsozialismus. Ideologie, Währungspolitik, Massengewalt

  • In der gegenwärtigen Krise europäischer Integration richtet sich der kritische Blick der Historiker auch auf problematische Ursprünge „Europas“ im 20. Jahrhundert, und hier besonders auf die NS-Zeit. Die zeitweilige deutsche Hegemonie über den Kontinent während des Zweiten Weltkriegs, die mit millionenfachen Massenmorden verbunden war, wurde in Teilen der Literatur als Ausdruck antieuropäischer Ideologie und Praxis bezeichnet, die Anwendung des Integrationsbegriffs auf die nationalsozialistische Herrschaftsausübung dagegen scharf kritisiert, ja sogar als „Pseudowissenschaft“ abgetan. Im Kontext des vorliegenden Themenhefts und im Licht neuerer Forschungen soll hier noch einmal gefragt werden, ob und wie sich die Zeit des Nationalsozialismus und besonders des Zweiten Weltkriegs als Teil europäischer Integrationsgeschichte interpretieren lässt.

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Metadaten
Author:Thomas Sandkühler
URL:https://www.zeithistorische-forschungen.de/3-2012/4673
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1572
Parent Title (German):Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History
Publisher:ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen
Place of publication:Potsdam
Document Type:Journal Article
Language:German
Date of Publication (online):2012/12/19
Date of first Publication:2012/12/19
Release Date:2019/08/19
Volume Number:9
Issue:3
First Page:428
Last Page:441
ZZF Regional-Classification:Europa
Europa / Westeuropa / Deutschland
ZZF Topic-Classification:Nationalsozialismus
Gewalt
Holocaust
Politik
Wirtschaft
Besatzungsherrschaft
Europäisierung
Europäische Integration
Internationale Beziehungen
Krieg
ZZF Chronological-Classification:1940er
1900-1945
Portal:Zeithistorische Forschungen
Zeithistorische Forschungen: Originalbeiträge:3 / 2012 Antiliberales Europa
Licence (German):License LogoZZF - Clio Lizenz