Die SED und die Juden - zwischen Repression und Toleranz. Politische Entwicklungen bis 1967

  • Gegenstand dieses Buches ist die SED-Politik gegenüber den Juden bis zum israelisch-arabischen krieg vom Juni 1967. Im Verständnis der SED-Führung galten vorrangig die aktiven Mitglieder der Jüdischen Gemeinde als Juden. Doch läßt sich eine spezifische Politik gegenüber Menschen jüdischer Herkunft (auch Parteimitgliedern) wie gegenüber dem Staat Israel beobachten, die eine eigenständige Untersuchung rechtfertigt. Diese Politik bewegte sich zwischen zeitweiliger repression (1952/53) und schließlicher Toleranz, wobei letztere Komponente der Politik das ursprüngliche sozialistisch-kommunistische Assimilationskonzept aber nicht in Frage stellte: Juden sollten sich in die "sozialistische" Gesellschaft integrieren, jüdische Identität sollte gegenüber dieser Integration zurücktreten. Sie wurde toleriert, aber nicht unbedingt gefördert, wobei die SED-Führung das Maß an Toleranz bestimmte.

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Metadaten
Author:Mario Keßler
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok.1.912
ISBN:3-05-003007-0
Publisher:Akademie Verlag
Place of publication:Berlin
Document Type:Book
Language:German
Date of Publication (online):2017/06/08
Date of first Publication:1995/01/01
Publishing Institution:Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam e.V.
Release Date:2017/09/07
Pagenumber:221
ZZF Chronological-Classification:1940er
1950er
1960er
ZZF Topic-Classification:Gesellschaftsgeschichte
Staatssozialismus
Judentum
ZZF Regional-Classification:Europa / Westeuropa / Deutschland / DDR
Schriftenreihen des Zentrums für Zeithistorische Forschung:Zeithistorische Studien / Die SED und die Juden – zwischen Repression und Toleranz. Politische Entwicklungen bis 1967 (Band 6)
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