Die Aktualität der Antiquiertheit. Günther Anders’ Anthropologie des industriellen Zeitalters

  • Der Titel von Günther Anders’ philosophischem Hauptwerk, das vor 50 Jahren erschienen ist, macht es leicht, die historische Distanz, die uns heute von diesem Buch trennt, mit seinem eigenen Begriff zum Ausdruck zu bringen: Die „Antiquiertheit des Menschen“ erscheint heute selbst in vielerlei Hinsicht antiquiert. Anders’ „Gelegenheitsphilosophie“ (S. 8) blieb auf spezifische Weise an die Gelegenheit ihres Entstehens gebunden. Seine Studie „über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution“, so der Untertitel, ist damit zugleich ein Dokument der Zeitgeschichte und der Biographie ihres Autors. Als solches enthält sie aber auch Anregungen für die Zeitgeschichtsforschung, die durchaus noch aktuell sind.

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Metadaten
Author:Daniel Morat
URL:https://www.zeithistorische-forschungen.de/2-2006/4605
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-1955
Parent Title (German):Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History
Publisher:ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen
Place of publication:Potsdam
Document Type:Journal Article
Language:German
Date of Publication (online):2006/08/08
Date of first Publication:2006/08/08
Release Date:2020/10/09
Volume Number:3
Issue:2
First Page:322
Last Page:327
ZZF Chronological-Classification:20. Jahrhundert
1950er
1945-
vor 1900
1900-1945
ZZF Regional-Classification:Europa
Europa / Westeuropa
Europa / Westeuropa / Deutschland
Europa / Westeuropa / Deutschland / Bundesrepublik
regional übergreifend
ZZF Topic-Classification:Politik
Technik
Historiographiegeschichte
Friedens und Konfliktforschung
Geistes- und Ideengeschichte
Intellectual History
Mentalität
Portal:Zeithistorische Forschungen
Zeithistorische Forschungen: Originalbeiträge:2 / 2006 Offenes Heft
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