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„In Straßburg auf der Schanz“. Die Fotografie des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71)

  • Es ist Donnerstag, der 29. September 1870. Seit dem gestrigen Tag schweigen in Straßburg – neben Metz die am stärksten befestigte Stadt Frankreichs – die Waffen. Die seit dem 12. bzw. dem 23. August andauernde Belagerung bzw. Bombardierung der Stadt durch Truppen des Norddeutschen Bundes unter Führung Preußens sowie der mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Baden, Württemberg und Hessen-Darmstadt hat mit der Kapitulation des lokalen französischen Befehlshabers ein Ende gefunden. Die deutschen Nachbarn haben ihren Besitzanspruch auf die alte Reichsstadt gewaltmäßig durchgesetzt. Der historische Symbolwert Straßburgs und das Ausmaß der Zerstörungen ziehen Journalisten, Pressezeichner sowie etwa ein Dutzend Fotografen an und machen die Kapitulation der Stadt zu einem multimedialen Ereignis, das gleichermaßen in Wort und Bild festgehalten wird.

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Metadaten
Author:Gerhard Paul
URL:https://visual-history.de/2021/12/06/die-fotografie-des-deutsch-franzoesischen-krieges-1870-71/
DOI:https://doi.org/10.14765/zzf.dok-2330
Publisher:ZZF - Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung: Visual History
Place of publication:Potsdam
Document Type:Online Publication
Language:German
Date of first Publication:2021/12/06
Release Date:2021/12/13
ZZF Regional-Classification:Europa / Westeuropa / Deutschland
Europa / Westeuropa / Frankreich
ZZF Topic-Classification:Fotografie
Krieg
ZZF Chronological-Classification:vor 1900
Web-Publications:Visual-History
Licence (German):License LogoCreative Commons - Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC BY-SA 3.0 DE)